Kann die Generation Y den Arbeitsplatz umweltfreundlicher gestalten?

Die Generation Y oder auch „Millennials“ genannt zeigt sich technologieaffiner und umweltbewusster als andere Generationen. Und genau jetzt bietet sich eine gute Gelegenheit, diese Stärken einzusetzen.
Von
Tag der Erde

 
Forschungsunternehmen, Soziologen und Experten haben in den letzten Jahren an einem Projekt gearbeitet, das die Einstellung und Verhaltensweise der Generation Y (diejenigen, die im Zeitraum von etwa 1980 bis 1999 geboren wurde) untersucht. Und sie beraten Arbeitgeber, wie sie diese am besten einbinden können.

Das ist nicht überraschend, denn die Anzahl von Generation Y (im Alter von 20–35 Jahren) ist 2015 in Großbritannien auf 13,8 Millionen gestiegen (Quelle: ONS 2015).

Zwei Eigenschaften dieser Generation wirken sich in besonderer Weise darauf auf, inwiefern die Millennials den Arbeitsplatz der nahen Zukunft gestalten und umgestalten werden. In diesem Artikel werden wir einen Blick auf diese Eigenschaften und ihre Schnittmenge werfen, die der Generation Y die Freiheit gibt, ihren Arbeitsplatz positiv zu verändern.
 

Technologie und Umwelt

    Die Generation ab 1981 ist die erste Generation, die in der digitalisierten Welt mit Breitband, Laptops, Smartphones und Social Media aufgewachsen ist. Laut einer Befragung von Hochschulabsolventen, durchgeführt von PwC, „hat die Generation Y konkrete Vorstellungen davon, wie Technologie am Arbeitsplatz eingesetzt werden soll. Die Generation Y erwartet, dass die Technologien, die ihr persönliches Leben begleiten, auch für die Kommunikation am Arbeitsplatz zum Einsatz kommen. 59 Prozent gaben an, dass – in einem neuen Job – modernste Technik des Arbeitgebers eine große Rolle spiele.“

    Für Unternehmen, die modernste Mobilgeräte und Apps fördern oder sogar bereitstellen, ist es die Gelegenheit, die junge Generation, die modernste Technik erwartet, anzuwerben und die besten und klügsten Köpfe unter ihnen zu behalten. In anderen Unternehmen, in denen neuere Technologien nicht geschätzt oder den Mitarbeitern nur überholte Programme zur Verfügung gestellt werden, herrscht möglicherweise eine Kluft zwischen Erwartung und Realität.

    Eine weitere bekannte Eigenschaft der Generation Y ist das Bewusstsein für Umweltprobleme. Sie haben ein großes Interesse daran, die Umwelt auf persönlicher, gemeinschaftlicher und auf allen anderen Ebenen positiv zu beeinflussen. Leigh Stringer schrieb in The Green Workplace, „Hochschulabsolventen haben nachhaltige Prinzipien und sind der Meinung, dass jeder Aspekt ihres Lebens, einschließlich ihrer Arbeit, die Umweltbelastung reduzieren sollte.“

    Und wieder fordern die Erwartungen dieser wachsenden Bevölkerung die Arbeitnehmer heraus. Laut einer Umfrage der Society of Human Resource Management gaben 61 Prozent der Arbeitnehmer, deren Unternehmen umweltfreundliche Praktiken einsetzen, an, dass sie aufgrund dieser Tatsache „sehr wahrscheinlich“ oder „wahrscheinlich“ bei diesem Unternehmen bleiben werden. Doch was ist mit den Arbeitsplätzen, bei denen die alten, festgefahrenen Methoden Ineffizienz, Verschwendung oder sogar Sorglosigkeit gegenüber der Umwelt widerspiegeln?
     

    Die Gelegenheit für Veränderung

      An vielen Arbeitsplätzen gibt es die Möglichkeit für Mitarbeiter der Generation Y, ihre technologischen Geschicke und ihr Interesse für die Umwelt einzubringen und dazu beizutragen, ein nachhaltiges Arbeitsumfeld zu schaffen. Ein Bereich könnte das Drucken im Büro sein: Das ist ein perfektes Beispiel für eine „selbstverständliche“ Tätigkeit, die zu einer gewaltigen Summe an verschwendeten Materialien (Papier, Toner, Patronen, überflüssige Hardware und mehr), unnötiger Aufbewahrung sowie ineffektiv genutztem Platz führt und sich obendrein auf Kosten und Produktivität auswirkt.

      Im zweiten Teil dieser Reihe werden wir konkrete Beispiele geben, die jeder übernehmen kann, der sich über Technologie und die Umwelt Gedanken macht und das Büro zum Besseren verändern will. Dies umfasst:

      • Die Nutzung von Mobilgeräten für Darstellungen
      • Die elektronische Ausführung von Dokumenten ist die erste Wahl
      • Dem Motto „erstmal drucken und dann gucken“ entgegenwirken
      • Sicherstellen, dass das gedruckte Dokument an den richtigen Empfänger geht

      Leben Sie umweltbewusster

      Schauen Sie ein lustiges Video, das zeigt was passiert, wenn alle Umweltschutzbemühungen schiefgehen.

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      About Chris Strammiello

      Chris Strammiello ist in der Document Imaging Division von Nuance für das weltweite Marketing und Global Alliances zuständig. Unter seiner Leitung hat sich der Geschäftsbereich von einem alleinigen Fokus auf Desktop-Software hin zum branchenweit vollständigsten Portfolio an Desktop-, Unternehmens- und OEM-Angeboten entwickelt. Als Nuance eCopy, Xsolutions und Equitrac übernahm, spielte Strammiello bei der Akquisition, Fusion und Integration eine strategisch wichtige Führungsrolle und unterstützte die Geschäftseinheit dabei, ihren Jahresumsatz zu vervierfachen. Bis vor kurzem war Strammiello Director of Product Management für die Productivity Division von Nuance. Dort konnte er das Wachstum und den Ausbau von Sprach- und Bildgebungstechnologien erfolgreich vorantreiben. Er kam 2000 zu Nuance und war zuvor bei Xerox Corporation tätig, wo er verschiedene Funktionen in den Bereichen Marketing und Strategie ausführte. Er besitzt einen B.S. in Marketing von der University of Connecticut.