Sind MFP ein größeres Risiko als angenommen?

Wenn es um IT und Netzwerksicherheit geht, übersehen viele Unternehmen ihre MFP (Multifunktionsdrucker). Und doch sind die meisten Geräte mit einem Netzwerk verbunden und somit anfällig für Hackerangriffe. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie die Daten, die die MFP durchlaufen, und die Gesamtsicherheit Ihres Unternehmens schützen können.
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Ungeschützte Drucker stellen ein großes Sicherheitsrisiko dar

Eine traurige Wahrheit. Die Häufigkeit, mit der Netzwerkangriffe und unbefugte Zugriffe auf vertrauliche Informationen stattfinden, ist so hoch, dass diese zu unvermeidlichen Risiken geworden sind, wie diese Schlagzeile deutlich zeigt. Zum Beispiel diese Story: Hacker greifen auf Investorenbericht zu, um den Insider-Handel zu unterstützen. Oder ein anderes Beispiel: Praktikant stiehlt geistiges Eigentum einer Cyber-Sicherheitsfirma, um Malware zu entwickeln.

Obwohl viele Unternehmen diese Sicherheitsrisiken kennen und alles dafür tun, sich gegen diese Bedrohungen zu schützen, übersehen sie nur allzu häufig die eine Technologie, die aus den meisten Unternehmen heutzutage nicht mehr wegzudenken ist: Multifunktionsdrucker (MFP).

Die vermutlich offensichtlichste Bedrohung besteht darin, wenn vertrauliche Dokumente im Drucker liegen gelassen werden. Diese Dokumente können dann von jedem x-beliebigen Menschen mitgenommen und verteilt werden. Schauen Sie sich dazu das Video von Nuance zur Drucksicherheit an. Es verdeutlicht auf humorvolle Weise, warum die Verbesserung der MFP-Sicherheit so wichtig ist.

Zu betonen ist, dass alle ungeschützten MFP nicht nur eine Blamage (wie in dem Video), sondern auch sehr viel ernstere Konsequenzen zur Folge haben können. Laut der Forschungsfirma InfoTrends gibt es über 30 Millionen Drucker und Multifunktionsgeräte in den USA und Westeuropa, von denen die meisten mit einem Netzwerk verbunden sind. Diese Geräte fördern zwar die Produktivität im Büroalltag, sind aber auch sehr anfällig für Hackerangriffe, genauso wie andere Unternehmenstechnologien. Trotzdem treffen Unternehmen nicht die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen, um ihre MFP zu schützen. Die Geräte sind nicht so sicher, wie man vielleicht meint. Datenverluste bringen nicht nur den Verlust wertvoller Informationen und Verärgerung der Öffentlichkeit mit sich, sondern können auch erhebliche Geldstrafen zur Folge haben. Dem Breitband-Provider TalkTalk droht zum Beispiel wegen Datenverlust eine mögliche Strafe in Höhe von bis zu 500.000 £, nachdem Hacker die Daten von 175 000 Kunden erbeuten konnten.

Eins ist klar: Konkurrenten, Hacker und unzufriedene Mitarbeiter sind stets auf der Suche nach neuen Gelegenheiten, die Netzwerksicherheit zu gefährden – sei es aus persönlichen oder finanziellen Gründen. Zudem könnten Sie möglicherweise die MFP missbrauchen, wenn diese Geräte nicht geschützt sind. Hacker können zum Beispiel mobile Geräte mit einer Malware infizieren, was zur Folge hätte, dass durch jede cloudbasierte Interaktion das Netzwerk in Mitleidenschaft gezogen werden würde. Standard-Firewalls und Sicherheitstools für Intrusion Detection sind gegen diese Art von Bedrohung machtlos.

Wie sicher ist Ihr Unternehmen?

Prüfen Sie die Sicherheit Ihrer MFP und laden Sie dazu unseren Test zur Einschätzung der Bedrohung herunter. Finden Sie heraus, ob Ihre Dokumentenworkflows wirklich sicher sind. Die Antwort wird Sie überraschen. Denn Drucker, Kopierer, Scanner, Faxgeräte und E-Mail-Services stellen ein sehr viel größeres Sicherheitsrisiko dar, als Sie vermutlich denken.

Sources:

PDF-Lösungen von Nuance

Erfahren Sie mehr über Power PDF und darüber, wie PDF-Lösungen Ihrem Unternehmen helfen können, Kosten und Sicherheitslücken in den Griff zu bekommen und produktiver und effizienter zu arbeiten.

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About Chris Strammiello

Chris Strammiello ist in der Document Imaging Division von Nuance für das weltweite Marketing und Global Alliances zuständig. Unter seiner Leitung hat sich der Geschäftsbereich von einem alleinigen Fokus auf Desktop-Software hin zum branchenweit vollständigsten Portfolio an Desktop-, Unternehmens- und OEM-Angeboten entwickelt. Als Nuance eCopy, Xsolutions und Equitrac übernahm, spielte Strammiello bei der Akquisition, Fusion und Integration eine strategisch wichtige Führungsrolle und unterstützte die Geschäftseinheit dabei, ihren Jahresumsatz zu vervierfachen. Bis vor kurzem war Strammiello Director of Product Management für die Productivity Division von Nuance. Dort konnte er das Wachstum und den Ausbau von Sprach- und Bildgebungstechnologien erfolgreich vorantreiben. Er kam 2000 zu Nuance und war zuvor bei Xerox Corporation tätig, wo er verschiedene Funktionen in den Bereichen Marketing und Strategie ausführte. Er besitzt einen B.S. in Marketing von der University of Connecticut.