Stellen MFP ein verborgenes Sicherheitsrisiko dar?

Datenschutzverletzungen passieren, ohne dass die Schuld bei den Mitarbeitern liegt. Erfahren Sie mehr über die aktuellsten Hackerangriffe auf Netzwerke und warum Multifunktionsdrucker (MFP) überraschenderweise ein Sicherheitsrisiko darstellen und wie Sie die Sicherheit Ihrer kabellosen & Bluetooth-Drucker verbessern können.
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Und schon wieder ist es passiert. Für den Fall, dass Sie es noch nicht gehört haben: Wieder einmal gelang eine große Menge an Daten in die falschen Hände. Opfer war dieses Mal die VTech Holdings Ltd. Viele Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass wahrscheinlich mehr Angriffe passieren werden, die dieselben Schwachstellen ausnutzen.

Der Angriff vom letzten November führte zum Verlust von nahezu fünf Millionen Datensätzen, darunter auch Daten von Kindern. VTech berichtete, dass die betroffene Datenbank Namen, E-Mail-Adressen, Passwörter, Sicherheitsfragen und Antworten zum Zurücksetzen des Passwortes, IP-Adressen, Downloadverläufe sowie den Namen, das Geschlecht und das Geburtsdatum von Kindern enthielt.

Auch wenn es schwierig ist, die Schwachstelle genau zu ermitteln, verweisen Experten auf den jüngsten Trend zum Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Denn viele der digitalen Geräte und ihre Technologien (einschließlich Bluetooth, drahtlose Kommunikation und Online-Portale) sind dafür designt, sich mit dem Internet zu verbinden und Daten zu teilen. Dies ist eine tolle Sache, denn Verbraucher können diese Technologie nutzen, um Informationen ins Netz zu stellen. Doch die Kehrseite der Medaille ist, dass dieser Trend die Geräte – und somit ganze Unternehmen – gefährdet und zu leichten Opfern macht.
 

Wie sicher ist Ihr Unternehmen?

    Dies zeigt, dass Datensicherheitsverletzungen keine Seltenheit sind und dass diese Vorfälle zunehmen. Viele Sicherheitsverletzungen sind nicht das Ergebnis einer zielgerichteten Handlung eines Mitarbeiters. Hackerangriffe lassen sich häufig mit übersehenen Technologien und Arbeitsabläufen begründen.

    Zu nennen wäre zum Beispiel die Nutzung von Multifunktionsdruckern (MFP). Mitarbeiter scannen Dokumente am MFP und lassen sich die PDF-Dateien an ihren Computer e-mailen. Allerdings ist die Technologie so weit entwickelt, dass diese Multifunktionsdrucker Updates über das Netzwerk erhalten, selbst Upgrades durchführen und die Benutzer über den niedrigen Tintenstand informieren können. Es ist ganz eindeutig, dass ein MFP längst kein traditionelles Kopiergerät mehr ist.

    Und genau aus diesem Grund sollten Unternehmen die MFP in ihren umfassenden Sicherheitsplänen berücksichtigen – vor allem, wenn man bedenkt, dass diese Geräte mittlerweile die gleichen Sicherheitslöcher wie ein Computer aufweisen können. Selbst wenn alle Mitarbeiter nur gute Absichten haben, ohne angemessene Sicherheitsmaßnahmen stellen MFP ein enormes und verborgenes Sicherheitsrisiko dar.

    Was können Organisationen tun, um sich gegen diese Risiken abzusichern? Unserer Meinung nach besteht die Antwort in der Integration einer umfassenden Druckmanagement- und Dokumentenerfassungslösung sowie dem Einsatz von mobilen Workflow-Lösungen, um zu gewährleisten, dass die Druckvorgänge und die Dokumente selbst so sicher wie möglich sind. Funktionen, wie z.B. Benutzerauthentifizierung, Zugangsbeschränkungen, zentrale Kontrolle, tragen dazu bei, dass Ihre MFP so sicher wie möglich sind.

    Sources:

    Sicherheitslösungen von Nuance

    Erfahren Sie, wie Sie mit den umfassenden Druckmanagement- und Dokumentenerfassungslösungen sowie den mobilen Workflow-Lösungen von Nuance potenzielle Sicherheitslücken schließen können.

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    About Chris Strammiello

    Chris Strammiello ist in der Document Imaging Division von Nuance für das weltweite Marketing und Global Alliances zuständig. Unter seiner Leitung hat sich der Geschäftsbereich von einem alleinigen Fokus auf Desktop-Software hin zum branchenweit vollständigsten Portfolio an Desktop-, Unternehmens- und OEM-Angeboten entwickelt. Als Nuance eCopy, Xsolutions und Equitrac übernahm, spielte Strammiello bei der Akquisition, Fusion und Integration eine strategisch wichtige Führungsrolle und unterstützte die Geschäftseinheit dabei, ihren Jahresumsatz zu vervierfachen. Bis vor kurzem war Strammiello Director of Product Management für die Productivity Division von Nuance. Dort konnte er das Wachstum und den Ausbau von Sprach- und Bildgebungstechnologien erfolgreich vorantreiben. Er kam 2000 zu Nuance und war zuvor bei Xerox Corporation tätig, wo er verschiedene Funktionen in den Bereichen Marketing und Strategie ausführte. Er besitzt einen B.S. in Marketing von der University of Connecticut.