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Biometrische Authentifizierung in Zeiten der DS-GVO

Die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) verunsichert immer noch viele Organisationen, gerade im Hinblick digitaler Transformation und den Einsatz neuer Technologien im Kundenservice. Unternehmen, die sich langfristig vom Wettbewerb abheben möchten, benötigen heute sichere, benutzerfreundliche und schnelle Authentifizierungsmethoden für ihre Kunden. Das aktuelle Whitepaper von Nuance gibt Einblicke in die wesentlichen Richtlinien der DS-GVO und zeigt, welche Möglichkeiten sich für Unternehmen bieten, mit ihr das Vertrauen ihrer Kunden zu stärken.
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Ein effizienter und sicherer Kundenservice zählt zu den wichtigsten Eigenschaften langfristig erfolgreicher Unternehmen. Kunden erwarten heute mehr denn je sichere, benutzerfreundliche und schnelle Authentifizierungsmethoden und Zugang zu ihren Kundendaten. Das führt zwangsläufig zu biometrischen Authentifizierungsmöglichkeiten für einen innovativen Kundenservice.

Doch wie können Unternehmen biometrische Lösungen einsetzen und dabei sowohl DS-GVO konform als auch schnell und effizient agieren? Das Management sensibler Kundendaten ist mit Einführung der DS-GVO zu einem höchst komplexen Unterfangen geworden, doch nicht unlösbar. Unternehmen müssen zwar mit geeigneten Maßnahmen selbst dafür Sorge tragen, dass die gesetzlichen Anforderungen tatsächlich erfüllt werden, dennoch gibt es Funktionalitäten biometrischer Authentifizierungslösungen, die dabei unterstützen können. Wie das funktioniert, versuchen wir in einem Whitepaper zu erklären.

Die Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung

Die von der Europäischen Union initiierte DS-GVO ist für ihre Mitgliedsstaaten bindend und ersetzt die bis dahin geltenden nationalen Datenschutzgesetze. Diese Verordnung trat im Mai 2018 in Kraft und regelt hauptsächlich die Verarbeitung personenbezogener Daten. Darunter fallen neben allgemeinen Daten (Name, Anschrift, IP-Adresse, etc.) auch biometrische Stimm- und Gesprächsabdrücke. Hinzu kommt das zum gleichen Zeitpunkt eingeführte deutsche Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), das insbesondere den geregelten Beschäftigtendatenschutz abdecken soll.

Die Verantwortung für die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Anforderungen liegt prinzipiell bei demjenigen, der die Daten erhebt. Ausschlaggebend ist also nicht die technische Lösung an sich, sondern wie der Anwender im datenschutzrechtlichen Sinn mit ihr umgeht. Aus diesem Grund sollten Unternehmen äußerst sensibel bei der Konfiguration entsprechender Systeme vorgehen und zur Absicherung juristischen Rat einholen. Denn die DS-GVO stellt eine Reihe komplexer Anforderungen, dazu zählen unter anderem:

  • Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung
  • Ausdrückliche Einwilligung der betroffenen Person
  • Einhaltung einer umfassenden Informationspflicht
  • Abgabe einer detaillierten Datenschutzerklärung
  • Zweckbindung und Datenminimierung
  • Speicherbegrenzung
  • Rechenschaftspflicht

Kurz gesagt, der Gesetzgeber legt Unternehmen bei der Sammlung und Verarbeitung personenbezogener Daten strikte Beschränkungen auf. Diese müssen selbst dafür Sorge tragen, dass sie diesen entsprechen.

Biometrische Anwendungen, die von Unternehmen individuell konfiguriert werden, um festzulegen welche konkreten Daten erhoben und verarbeitet werden sollen, unterstützen hierbei. Dies kann abhängig davon erfolgen, wie und zu welchem Zweck die Lösungen eingesetzt werden. Dafür vorgesehene Datenfelder werden dafür von den Unternehmen nach ihren Bedürfnissen individuell konfiguriert, z.B. welche Daten wie lange gespeichert werden sollen.

Die DS-GVO bietet Sicherheit und auch Chancen

Neben vielen Pflichten bietet die DS-GVO auch Chancen für Organisationen. So ergibt sich die Möglichkeit, das Vertrauen von Kunden zu stärken; beispielsweise, indem sie transparent über den Umgang mit dem sensiblen Datenschutzthema informieren.

Mit biometrischen Lösungen können bei korrektem Einsatz alle Richtlinien des Gesetzes berücksichtigt werden. Damit erhalten Unternehmen eine gute Ausgangsbasis, transparent und regelmäßig mit ihren Kunden zu kommunizieren und somit Vertrauen zu schaffen und die Kundenbindung entscheidend verbessern.

Bevor Sie mit dem Einsatz biometrischer Verfahren zur Kundenauthentifizierung beginnen, sollten Sie sich unter anderem folgende Fragen stellen:

  • Welche Daten wollen Sie wie lange und zu welchem Zwecke erheben und speichern?
  • Wer darf und soll auf diese Daten zu welchem Zwecke zugreifen?
  • Wie informieren Sie Ihre Kunden und Mitarbeiter über die Sammlung, Verarbeitung und Speicherung personenbezogener Daten?
  • Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Kunden und Mitarbeiter zu jeder Zeit Zugriff auf die von Ihnen gesammelten Daten haben und diese löschen lassen können?
  • Wie sieht Ihr Sicherheitsmechanismus aus, wie garantieren Sie die Sicherheit der personenbezogenen Daten in Ihrem Unternehmen?
  • Kennen Sie und die mit der Verarbeitung personenbezogener Daten betrauten Mitarbeiter die Datenschutz-Folgeabschätzung Ihres Unternehmens?
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Lesen Sie, wie Sie die DS-GVO mit dem Einsatz biometrischer Authentifizierung für sich nutzen können.

Sie haben Interesse an weitergehenden Informationen zur DS-GVO und wie Sie mit biometrischen Authentifizierungsmethoden von Nuance die Datenschutzbestimmungen erfüllen können? Dann lesen Sie unser Whitepaper zur DS-GVO.

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Über Sylvia Lohr

Sylvia Lohr ist Regional Marketing Managerin in der Enterprise Division bei Nuance. Neben den Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz verantwortet sie auch die osteuropäischen Länder und die Türkei. Ursprünglich aus der analogen Welt kommend, hat sie die digitale Kommunikation maßgeblich vorangetrieben und versteht die Anforderungen der Transformation. Sie ist überzeugt, dass nur integrierte, kundenzentrierte Kampagnen erfolgreich sind und entwickelt innovative, zielgruppen-spezifische und vertriebsorientierte Marketingstrategien und setzt diese um. Sie lebt in der Nähe von Frankfurt und fährt in ihrer Freizeit gerne Motorrad.