Diabetes mit Echtzeit-Daten behandeln

Diabetes-Erkrankungen nehmen weltweit zu und lassen zudem die Kosten für das Gesundheitssystem massiv steigen. Für eine effektive Behandlung von Patienten sind Ärzte auf eine umfassende Dokumentation der relevanten Patientendaten angewiesen, um zukünftig Muster und Krankheitsverläufe leichter identifizieren zu können.
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Diabetes mit Echtzeit-Daten behandeln

Diabetes gehört nicht nur in Deutschland zu den großen Kostentreibern des Gesundheitssystems. Weltweit sind derzeit etwa 350 Millionen Menschen erkrankt, hierzulande sind es laut dem „Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2017“ fast sieben Millionen Betroffene, was eine Steigerung um 40 Prozent seit Beginn des Jahrtausends bedeutet. Von den Betroffen wissen sogar zwei Millionen nicht einmal etwas von ihrer Erkrankung, was eine wirksame Behandlung verzögert und somit auch Folgeerkrankungen begünstigt. Dadurch belaufen sich die jährlichen Kosten für das Gesundheitssystem auf 35 Milliarden Euro.

Keine Frage, Diabetes stellt eine besondere Herausforderung für die allgemeine Gesundheit dar und im Kampf gegen die Krankheit reicht es nicht nur, Patienten effektiv zu behandeln. Da sich die Zahl der Diabetiker laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO in den kommenden 20 Jahren verdoppeln wird, muss der Fokus auf einer sinnvollen Prävention liegen. Hierzu ist es nötig, die Warnzeichen richtig zu deuten und Krankheitsverläufe anhand von Symptomen rechtzeitig zu erkennen. Das wiederum setzt eine genaue Dokumentation von bisherigen Erkrankungen voraus.

Dazu sind Ärzte allerdings vermehrt auf technische Hilfsmittel angewiesen, die über die bloße Erfassung von Patientendaten hinausgehen. Eine effiziente Dokumentation kann wertvolle Zeit sparen, insbesondere, da die Behandlung von Erkrankten eine Menge medizinisches Personal mit einbezieht. Hausärzte, Podologen, Augenärzte und Ernährungswissenschaftler sind nur einige der Involvierten, um Diabetes und/oder die Folgeerkrankungen zu behandeln. Damit diese sich besser absprechen und ihr weiteres Vorgehen koordinieren können, sind sie auf einen effektiven Austausch der Daten angewiesen, der die Krankheitshistorie der Betroffenen exakt darstellt und für jeden verständlich macht.

Ein effizienterer Dokumentationsprozess bedeutet außerdem mehr Zeit und eine fundierte Grundlage für Ärzte, um Patienten besser beraten zu können, damit sie die notwendigen Änderungen im Lebensstil vornehmen können. Ein detaillierter Einblick in ihre eigenen Gesundheitsdaten hilft ihnen außerdem dabei, besser zu reflektieren und eigenständiger auf ihre Gesundheit zu achten.

In naher Zukunft wird es Ärzten möglich sein, anhand von KI-gesteuerten Hilfsmitteln die komplexen Datenmassen von Patienten zu analysieren. Somit lassen sich bisher unentdeckte Muster, soziale Faktoren und Auslöser für Diabetes schneller entdecken, was den Ausbruch von Typ-2-Diabetes verzögert oder sogar verhindert. Bis dahin gilt es, das zuständige Personal mit den nötigen Echtzeit-Daten auszustatten, damit sie in der Lage sind, Diabetiker effektiv zu behandeln.

Sources:

Effiziente medizinische Dokumentation

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