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Nuance ist Pionier und Marktführer im Bereich der dialogorientierten und kognitiven KI für alle Arbeits- und Lebensbereiche.

Spracherkennung im Professionellen Einsatz – Flexibel. Skalierbar. Sicher.

Angesichts rasanter Fortschritte bei der Spracherkennung und -analyse erobert sich die Spracheingabe immer mehr Einsatzbereiche. Sie ist nicht nur wesentlich schneller als die Texteingabe per Tastatur, sondern führt auch zu mehr Flexibilität und Mitarbeiterzufriedenheit. Bei der Wahl einer Spracherkennungslösung sollten Unternehmen neben Leistungsfähigkeit und Genauigkeit aber auch Sicherheit und Datenschutz berücksichtigen.
Von
Dragon – professionelle Spracherkennung für Unternehmen.

Die Digitalisierung verändert die Art der Arbeit und  die Wahl der Arbeitsmittel massiv. Mobile Endgeräte, leistungsfähige Netze und Cloud-basierte Infrastrukturen ermöglichen es Mitarbeitern, von überall auf Unternehmensressourcen zuzugreifen – zumindest theoretisch, denn die Realität sieht häufig noch anders aus. Nur 16 Prozent der deutschen Arbeitnehmer können flexibel von zu Hause oder von unterwegs aus arbeiten, ergab eine aktuelle Studie der Initiative D21. Die Weigerung oder das Unvermögen, seinen Mitarbeitern flexibles Arbeiten zu ermöglichen, kann sich für Firmen als handfester Wettbewerbsnachteil erweisen.

 

Unternehmen, die den Ansprüchen heutiger Arbeitnehmer gerecht werden (Stichwort: „New Work“), haben ein höheres Wachstum und sind laut einer von VMware in Auftrag gegebenen Studie häufiger Marktführer als Wettbewerber mit einer eher traditionellen Workplace-Ausstattung. Vor allem junge Mitarbeiter drängen auf Veränderungen, wie eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens You-Gov im Auftrag der Intranet-Agentur Hirschtec zeigt. Während 40 Prozent der 18- bis 24-Jährigen im Bereich der digitalen Arbeitsplätze Modernisierungsbedarf sehen, sind dies bei den über 55-Jährigen nur 19 Prozent.

 

Aber auch was die Büroumgebung angeht, müssen sich Chefs von lieb gewordenen Ansichten über Arbeitsorganisation und Arbeitsmittel verabschieden. Das Großraumbüro, das als Hort für Kreativität und Produktivität galt, gerät zunehmend in die Kritik. Laut den empirischen Untersuchungen von Ethan S. Bernstein und Stephen Turban hemmt es die Interaktion und Kommunikation, statt sie zu fördern.

 

Selbst traditionelle Arbeitsmittel wie die Tastatur könnten vom Aussterben bedroht sein. Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz (KI) machen ihren Einsatz zunehmend überflüssig. Aktuelle Spracherkennungssysteme können gesprochenen Text nahezu fehlerfrei erkennen und umsetzen. Wie eine Studie an der Stanford University ergab, ist die Texteingabe per Sprache dreimal schneller als das Tippen.

 

Durch Spracheingabe lassen sich also textbasierte Aufgaben wie die Bürokommunikation, die Dokumentation oder die Erstellung von Schriftsätzen massiv beschleunigen. Die Investition in eine Spracherkennungslösung rechnet sich daher schnell. Wenn in einem Unternehmen mit 50 Mitarbeitern durch effizientere Texterfassung nur zwei Stunden Arbeitszeit pro Woche und Mitarbeiter gespart werden könnten, beläuft sich das Einsparpotenzial bei einem angenommenen Stundensatz von 50 Euro auf 1,2 Millionen Euro pro Jahr.

 

Ein weiterer Faktor, der die Verbreitung und die Einsatzmöglichkeiten der sprachbasierten Texterstellung fördert, ist das Cloud Computing. Eine zentral verwaltete und flexibel nutzbare Infrastruktur erleichtert den Zugang erheblich und lässt sich mit wenig Aufwand beliebig skalieren. Statt einer aufwendigen Installation auf den Clients lässt sich Spracherkennung aus der Cloud schnell und einfach mit wenigen Klicks nutzen. Für die Unternehmen, für die Cloud Computing auf externen Servern nicht infrage kommt, bietet Nuance als einer von wenigen Herstellern eine Private-Cloud-Lösung an, die Spracherkennung in eigenen Rechenzentren möglich macht. Der Provider bzw. die interne IT-Administration stellt dabei nicht nur die notwendigen Server- und Speicherkomponenten zur Verfügung, sondern spielt auch alle notwendigen Aktualisierungen und Sicherheits-Updates ein, ohne dass sich der Anwender darum kümmern muss.

 

Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich immer mehr Unternehmen für die sprachbasierte Texterfassung interessieren und damit dem Konzept „New Work“ als neue Arbeitsweise der heutigen Gesellschaft folgen wollen. Dies zeigt eine Studie, für die vom Marktforschungsunternehmen Censuswide im Auftrag von Nuance 400 IT-Entscheider im Finanz- und Rechtsbereich befragt wurden. Fast 30 Prozent der Umfrageteilnehmer halten die Tastatur für nicht geeignet, um die Transformation in das digitale Geschäftszeitalter zu unterstützen. Fast alle Beteiligten waren der Ansicht, dass sie von mehr Freiheit am Arbeitsplatz gesundheitlich profitieren würden und dass Spracherkennung ein zukunftsfähiges Werkzeug für ihre tägliche Arbeit darstellt. Nahezu 90 Prozent waren außerdem davon überzeugt, dass Spracherkennungs-Tools ihre Abhängigkeit von Transkriptionsbüros und anderen Text-Dienstleistern senken würden. Mehr als 80 Prozent äußerten die Ansicht, dass sie mithilfe von Spracherkennung produktiver arbeiten könnten.

 

Vorsicht Falle – Siri, Alexa & Co. im professionellen Einsatz.
Aktuelle Betriebssysteme für mobile Endgeräte und PCs wie Android, iOS, Windows 10 oder Mac OS X bringen ihre eigenen Sprachassistenten schon mit. Auch Amazons Spracherkennungssystem „Alexa“ erfreut sich bei Konsumenten im privaten Umfeld großer Beliebtheit. Was liegt also näher, als diese vorhandenen Tools auch professionell einzusetzen?

 

Ein genauer Blick in die Nutzungsbedingungen zeigt jedoch, dass hier unabsehbare Gefahren lauern. Die erfassten Sprachdaten werden in aller Regel auf Servern der Anbieter verarbeitet, die in den USA stehen. Werden personenbezogene Daten erfasst und übermittelt, ohne dass ein Einverständnis der Betroffenen und ein Vertrag mit dem Anbieter über eine Auftragsverarbeitung der Daten vorliegt, kann es sich um einen Verstoß gegen die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) handeln, der in schweren Fällen mit Bußgeldern von bis zu vier Prozent des weltweiten Brutto-Jahresumsatzes eines Unternehmens geahndet werden kann. So können die Einsparungen durch die Nutzung der kostenlosen Tools schnell zunichte gemacht werden.

 

Besonderen Risiken sind sogenannte Berufsgeheimnisträger ausgesetzt, zu denen Ärzte, Rechtsanwälte und Versicherungsunternehmen gehören. Wer als Mitglied einer solchen Gruppe fremde Informationen offenbart, kann laut § 203, Absatz 1 des Strafgesetzbuches (StGB) mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr bestraft werden. Rechtsanwälte sind darüber hinaus durch § 43a der Bundesrechtsanwaltsverordnung (BRAO) zur Verschwiegenheit verpflichtet.

 

Aber selbst wenn keine rechtlichen Bedenken gegen die Nutzung von Spracherkennungssoftware aus dem Endkundenbereich sprechen, handeln sich Unternehmen beim Gebrauch solcher Assistenten zahlreiche Nachteile ein. Es gibt weder eine garantierte Verfügbarkeit noch einen professionellen Support für Business-Anwender. Auch eine Integration in bestehende Software-Landschaften oder Workflows ist nicht möglich. Eine besondere Schwachstelle der Consumer-Apps ist ihre mangelnde Anpassbarkeit an fachspezifische Anforderungen. In den meisten Branchen gibt es ein spezifisches Vokabular an Fachausdrücken und Abkürzungen, mit denen Siri & Co. nichts anfangen können. Professionelle Spracherkennungssoftware lässt sich dagegen um bestehende fachspezifische Sprachpakete erweitern oder kann diese sehr schnell lernen.

 

Wie Finanzdienstleister von Spracherkennung profitieren. (…)
Spracherkennung in der Rechtsanwaltskanzlei – damit Klienten schneller zu Ihrem Recht kommen. (…)
Die Digitalisierung in Behörden – ein Weg mit Hindernissen. (…)

– Mehr zu den einzelnen Anwendungsbereichen in unserem Whitepaper

 

Fazit
Die digitale Transformation stellt Unternehmen jeder Größe und Branche, aber auch die öffentliche Verwaltung vor große Herausforderungen. Eine der größten liegt darin, im täglichen Geschäft genügend Zeit und Freiräume für eine strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung zu schaffen. Spracherkennung kann hier einen wesentlichen Beitrag leisten, denn sie beschleunigt das Erfassen und Verarbeiten von Dokumenten und Nachrichten, sorgt für ein ergonomischeres und damit ermüdungsfreies Arbeiten und vereinfacht textbasierte Workflows erheblich. Mitarbeitern bleibt damit mehr Zeit und Energie, sich weiterzubilden, neue Geschäftsfelder zu erschließen und die Digitalisierung voranzutreiben.

 

Eine Spracherkennung ist auch ein Schritt in Richtung Arbeitswelt der Zukunft („New Work“) mit mehr Freiheit und Selbstbestimmung der Arbeitnehmer. Unternehmen und Behörden sollten bei der Wahl einer Lösung aber auch Datenschutz und Sicherheit nicht außer Acht lassen. Nur so lässt sich ein böses Erwachen verhindern und ein langfristiger und zukunftsfähiger Einsatz gewährleisten.

 

Whitepaper: Spracherkennung im professionellen Einsatz

Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei einer Spracherkennungslösung achten sollten - inkl. Checkliste

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Sandra Noetzel

Über Sandra Noetzel

Sandra Noetzel verantwortet das Marketing für Dragon Professional & Consumer (P&C) innerhalb des Geschäftsbereiches Healthcare für DACH und Frankreich. Die ehemalige Tennisspielerin hat an der University of Nebraska, Lincoln und in Oxford, England Kommunikationswissenschaften, Marketing und internationale Ökonomie studiert. Sie liebt College Football, County Music und die Sonne.