What’s next.

Beständiger Fortschritt im Neu-Erfinden der Beziehung zwischen Mensch und Technik.

Aus der Bibliothek von What's next: Archive aus der Kategorie From the editor

Legasthenie und Spracherkennung

Toni Teschke ist Legastheniker. Der Physik-Student erklärt, warum er beim Schreiben von Laborberichten der Schnellste ist, weshalb er Klausuren lieber an der Tafel schreibt und ab wann ihm der Deutschunterricht Spaß gemacht hat.
Von

Herr Teschke, Sie sind Legastheniker. Wann wurde bei Ihnen eine Legasthenie festgestellt?

Legasthenie hat eine neuronale genetische Ursache, das hat man von Geburt an. Diagnostiziert wurde sie bei mir in der ersten Klasse, als ich schreiben lernen sollte.

 

Können Sie kurz erklären, was Ihnen Schwierigkeiten bereitet?

Eine Legasthenie hat verschiedene Ausprägungen. Manche haben nur Schwierigkeiten beim Lesen, andere nur beim Schreiben. Bei mir ist es beides. Ich sehe Wörter als Bilder. Das heißt, ich kann die einzelnen Wörter nicht gut zu größeren Sinneinheiten zusammenziehen. Dadurch fällt es mir schwer wiederzugeben, was ich gelesen habe. Mit Zahlen und Gleichungen habe ich dagegen keine Probleme.

 

Damit Legastheniker in der Schule keinen Nachteil haben, werden Rechtschreibleistungen nicht bewertet. Bei Prüfungen erhalten sie einen Zeitzuschlag. Wie haben Sie das erlebt?

Prinzipiell habe ich mit dem Notenschutz positive Erfahrungen gemacht. Am meisten bringt allerdings eine Zeitverlängerung, weil man als Legastheniker viel langsamer schreibt als andere im gleichen Alter. In der Schule hatte ich daher zusätzlich eine Schreibassistenz. Ab der 10. Klasse konnte ich für Prüfungen dann die Spracherkennungssoftware Dragon nutzen.

 

Wie erging es Ihnen in Deutsch?

Als ich in der Mittelstufe die richtigen Hilfsmittel hatte – erstens die Software Dragon und zweitens ein Vorlese-Programm – hat Deutsch erstmals Spaß gemacht. Ich konnte mich voll und ganz auf den Inhalt konzentrieren und musste nicht daraufachten, wie man richtig schreibt. Außerdem war ich mit Dragon freier. Vorher brauchte ich für die meisten Hausaufgaben meine Mutter.

 

Wie lange dauert es, bis man das Diktieren mit Dragon beherrscht?

Ich brauchte einen halben Tag, bis ich mich sicher gefühlt habe. Mit der Zeit lernt man dann all die anderen Funktionen kennen, zum Beispiel die Internet-Navigation oder wie man mit Alternativvorschlägen umgeht.

 

Muss man beim Diktieren sehr deutlich sprechen?

Dragon gewöhnt sich an die individuelle Aussprache. Die Software hat zum Beispiel gelernt, dass ich bestimmte Wörter verschlucke. Allerdings ist es hilfreich, wenn man artikuliert und geordnet spricht. Dadurch sinkt der Korrekturaufwand.

 

Dragon macht auch mal Fehler. Wie erkennt man die als Legastheniker?

Wenn ich den Verdacht habe, dass ein Wort nicht richtig erkannt wurde, lasse ich es mir vorlesen. Dann korrigiere ich es.

 

Wie hoch ist die Fehlerquote?

Bei Alltagstexten liegt sie bei 0,1 Prozent, also jedes tausendste Wort. Bei Fachsprachen, zum Beispiel bei einem Text über Philosophie, ist die Fehlerquote anfangs bei 1 Prozent. Allerdings gewöhnt sich Dragon schnell an das neue Vokabular.

 

Dragon nutzt Verfahren der künstlichen Intelligenz.  Wie wirkt sich das aus?

Das neuronale Netz von Dragon lernt in der neuesten Version extrem schnell, wie man spricht und welche Wörter man benutzt.

 

Sie haben 2017 Abitur gemacht. Hat Ihnen Dragon Mut gemacht, auch ein Studium zu schaffen?

Ja, aber mit Physik habe ich mich ohnehin für einen Bereich entschieden, in dem ich die meisten Aufgaben ohne fremde Hilfe lösen kann. Anders als in den Geisteswissenschaften, wo man nur mit einer Spracherkennungssoftware vollständige Autonomie im Studium erreicht.

 

Auch in Physik gibt es schriftliche Prüfungen …

Dass in der Physik Prüfungen nicht über Dragon geschrieben werden, liegt daran, dass unsere Klausuren hauptsächlich formel- und nicht sprachbasiert sind. Es bleibt aber das Problem, dass ich für ein leserliches Ergebnis viel Zeit benötige. Daher darf ich bei Prüfungen die Aufgaben ohne Zeitbegrenzung an der großen Tafel lösen. Wenn ich mehr Platz habe, ist mein Schriftbild deutlich besser als auf Papier.

 

Wofür nutzen Sie Dragon im Alltag?

Für alles, was textbasiert ist. Ob ich einen Facebook-Beitrag schreibe, eine private E-Mail oder mir Notizen mache. Aktuell nutze ich Dragon für meine Bachelor-Arbeit. Die Formeln schreibe ich mit Hilfe eines Formeleditors. Den Rahmentext und die Kommentare dazu diktiere ich mit Dragon. Das geht sehr gut, weil Dragon lernfähig ist. Vor meiner Bachelor-Arbeit habe ich das Programm über ein Astrophysik-Lexikon laufen lassen.

 

Wie sieht es mit der Geschwindigkeit aus?

Wenn wir einen physikalischen Laborbericht machen müssen, schreibe ich den mittlerweile. Weil ich dank Dragon der Schnellste bin. Die Studienkollegen setzen dann nur noch ein paar Kommas.

 

Haben Sie schon mal andere Spracherkennungsprogramme ausprobiert?

Ja, aber Dragon ist beim Diktieren unangefochten. Die Programme von Apple und Google kommen da nicht ran. Sie arbeiten nicht so fehlerfrei wie Dragon. Außerdem gewöhnen sie sich nicht an verschiedene Sprecher und Akzente.

 

Wie hat sich Ihr persönliches Leben verändert, seit sie Dragon nutzen?

Mit Dragon kann ich autonom arbeiten und mein vollständiges Wissen zu Papier bringen. Dadurch lebe ich heute viel selbstbestimmter als früher. Ich bin nicht mehr darauf angewiesen, dass andere etwas für mich niederschreiben. Ich bin in der komfortablen Position, alles machen zu können, was ich auch ohne Legasthenie machen könnte.

 

Was ist für Sie der schönste Nebeneffekt von Dragon?

Dass ich einfach aufstehen und im Gehen weiterdiktieren kann.

 

Überblick: Dragon Spracherkennungssoftware

 

 

Toni Teschke, 23, ist Student in Potsdam und schreibt aktuell seine Bachelor-Arbeit in theoretischer Astroteilchen-Physik. Die Spracherkennungssoftware Dragon von Nuance nutzt er seit 2011. Nach dem Bachelor will er auf jeden Fall noch einen Master dranhängen. Auch eine Promotion kann er sich gut vorstellen. Sein Traum ist es, später in die Forschung zu gehen.

Schlagwörter: , , , ,

Zusammenarbeit von Nuance und Microsoft für ein besseres Arzt-Patienten-Erlebnis

Die strategische Partnerschaft beschleunigt die Entwicklung und Verbreitung von Ambient-Technologien I Künstliche Intelligenz kümmert sich um administrative Aufgaben im Healthcare-Bereich I Weniger Burnout bei Ärzten, mehr Zeit für Patienten
Von
Nuance und Microsoft Patienten im Gespräch mit dem Arzt
Enge Partnerschaft zwischen Nuance und Microsoft

Nuance und Microsoft  kooperieren, um die Gesundheitsversorgung für eine nachhaltigere Zukunft zu verbessern. Gemeinsam werden wir die Verbreitung von Ambient Clinical Intelligence (ACI)-Technologien beschleunigen. Damit bieten wir ein Behandlungszimmer der Zukunft an, in dem sich die klinische Dokumentation von selbst schreibt.

Die Partnerschaft zwischen Nuance und Microsoft vereint die führenden Technologien beider Unternehmen:

Nuance:

  • Spracherkennungs- und Prozesslösungen, wie die Dragon Medical Plattform, optimiert für das Gesundheitswesen, genutzt von mehr als 500.000 Ärzten weltweit
  • Hochentwickelte Gesprächs-KI für Ambient Clinical Documentation
  • Entscheidungsunterstützung
  • Sprachbiometrie
  • Spezielle Hardware für Ambient Sensing

Microsoft:

  • Azure
  • Azure AI und Project EmpowerMD Intelligent Scribe Service mit erweiterter Gesprächs-KI und Natural Language Understanding

„Die Partnerschaft mit Microsoft hilft uns dabei, die dringendsten Herausforderungen im Gesundheitswesen gemeinsam schneller zu lösen“. Berichtet Mark Benjamin, CEO von Nuance. „Die Ambient-Technologien, die wir gemeinsam entwickeln, erhöhen die Produktivität und die Arbeitszufriedenheit der Ärzte. Dadurch wird es ihnen ermöglich, sich auf ihre wichtigste Aufgabe zu konzentrieren: die Versorgung der Patienten.“

Warum wollen Nuance und Microsoft die Gesundheitsversorgung verbessern?

Noch nie litten so viele Ärzte unter Burnout wie heute. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Hausärzte für jede Stunde direkten Patientenkontakt, zwei Stunden für Verwaltungsaufgaben aufwenden müssen. Des weiteren berichteten die Ärzte nach Feierabend ein bis zwei Überstunden zu machen – hauptsächlich für administrative Tätigkeiten.

Satya Nadella, CEO von Microsoft sagt: „Wir haben die großartige Chance, Fortschritte in der Cloud- und KI-Technologie zu nutzen, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Zusammen mit Nuance werden wir die Stärken von Azure und Azure KI für diese Herausforderung nutzen. Unser Ziel ist, den Alltag aller Beschäftigten im Gesundheitswesen zu verbessern – und ihnen mehr Zeit für die Patienten zu geben.“

Was ist Ambient Clinical Intelligence (ACI)?

ACI wird in Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern aus dem Bereich der elektronischen Gesundheitsakte (ePA) entwickelt. Die Technologie ermöglicht eine nahtlose und enge Interaktion zwischen Medizinern und Patienten. ACI erfasst mit der Einwilliung des Patienten die Gespräche zwischen ihm und dem Arzt. Diese Daten werden mit Kontextinformationen aus der Elektronischen Gesundheitsakte ergänzt. Anschließend werden die Informationen in die Krankenakte des Patienten vom System automatisch eingefügt.

„Burnout bei Ärzten ist heute ein äußerst besorgniserregendes Problem“ sagt Dr. James Lindner, CEO von Nebraska Medicine. „Wir sind begeistert von den Ergebnissen, die mit ACI bereits jetzt erzielt werden. Diese Technologie ermöglicht es Medizinern, sich mehr auf ihre Patienten zu konzentrieren. Und wir freuen uns auf die Innovationen, die aus der Zusammenarbeit unserer beiden zuverlässigen Partner, Nuance und Microsoft, hervorgehen werden.“

Wir werden auf unsere bestehende Erfolge mit ACI aufbauen. Wir erwarten, dass die Technologie Anfang 2020 in den USA in den ersten medizinischen Fachbereichen eingeführt werden wird. Zusätzlich wird basierend auf Microsoft Azure die neue Technologie die Stärken unserer beider Unternehmen vereinen.  bei der Entwicklung von Ambient Sensing und Lösungen mit Gesprächs-KI vereinen. Dazu gehören Ambient Listening, Wake-up Word, Stimmbiometrie, Signalverstärkung, Dokumentenzusammenfassung, Natural Language Understanding, klinische Intelligenz und Text-zu-Sprache-Umwandlung.

Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit!

Möchten Sie nähere Informationen zur Digitalisierung im Gesundheitswesen?

Erfahren Sie, wie Dragon Medical Ihnen helfen kann!

Mehr Informationen

Schlagwörter: , , , , , ,

Entscheiderfabrik: Die Entscheider-Werkstatt im Oktober 2019

Die Entscheiderfabrik bringt die Akteure der Gesundheitswirtschaft für den gemeinsamen Austausch über die Digitalisierung an einem Tisch zusammen. Als Mitglied engagieren wir uns beim kommenden Workshop.
Von
Entscheiderfabrik - Meetinggruppe, 3 Menschen an einem Tisch
Ziel der Entscheiderfabrik

Die Entscheiderfabrik bringt Unternehmen der Gesundheitswirtschaft, Kliniken und Verbände zusammen. Dabei ist das Ziel Entscheidern in Krankenhäusern die Möglichkeiten der digitalen Transformation aufzuzeigen. Seit 2019 sind wir Mitglied in der Entscheiderfabrik und möchten uns in den künftigen Erfahrungsaustausch einbringen. Da Spracherkennung und Sprachsteuerung für uns essentieller Bestandteil der Digitalisierung in Krankenhäusern sind.

Die 5 Digitalisierungsthemen der Gesundheitswirtschaft

Jährlich legen die Klinikentscheider der Entscheiderfabrik 5 Digitalisierungsthemen fest. Diese können dann ein Jahr lang von mindestens 10 Kliniken kostenneutral genutzt  werden. Um anschließend anderen Kliniken von ihren Erfahrungen zu berichten. Der Vorteil ist, dass die Kliniken testen können, welchen Mehrwert ein Digitalisierungsprojekt bringt, ohne die Gefahr einer Fehlinvestition. IT- und Medizintechnik-Unternehmen erhalten im Gegenzug bei erfolgreichen Tests, Pilot- bzw. Referenzinstallationen. Somit profitieren beide Seiten, Kliniken und Industrie, von dem Austausch. Die aktuellen Themen für 2019 lauten: 

  1. Kommunikation mit Mehrwert ohne WhatsApp Dilemma, Freiraum für selbstbestimmte Interaktion eingebunden in den klinischen Alltag, gesetzeskonform, praktikabel, sicher, vollständig
  2. SAP Digital Boardroom für Krankenhäuser: wie Entscheider komplexe Zusammenhänge agil und intuitiv analysieren können
  3. Digitalisierung der Pathologie: vollumfänglicher, elektronischer Workflow mit allen fallrelevanten histologischen Objekträgern zur digitalen und damit ortsunabhängigen Befundung
  4. Konzeption und Aufbau sowie sicherer Betrieb, Prüfung und Mitwachsen der unterbrechungsfreien Stromversorgung für Rechenzentren, IT-Strukturen und komplexe Netze im Krankenhaus
  5. Archiviar 4.0 und die Unterstützung des Digitalen Wandels durch interoperable Archivierung intelligenter Patienten-Akten
Die Entscheider-Werkstatt im Oktober 2019 in Leipzig

Digitale Transformation: Wo stehen wir, „bei der Patient ist mit dabei“, bzw. der Interaktion von institutionellen Patientenakten und individuellen Gesundheitsakten? Bei dieser Entscheiderwerkstatt haben die Teilnehmer die Chance zu sehen, wie ein Klinikum diese Thema in die Praxis umgesetzt hat. Wir werden vor Ort sein, um in den Arbeitsgruppen folgende Themen mit zu erarbeiten:

  • Strategische Konzepte und Vorentscheidungen für Interaktion von institutionellen Patientenakten und individuellen Gesundheitsakten
  • Kritische Erfolgsparameter wie überarbeitete intra- und interorganisatorische Geschäftsprozesse, Erarbeitung von Geschäftsmodellen mit den Kostenträgern, Maßnahmen der Operationalisierung abgeschlossen?
  • Zu klärende Rahmenparameter wie interoperable Infrastrukturen, Rechts- und Revisionssicherheit, Vollständigkeit, Nachweisbarkeit, etc.
  • Realisierung von Voraussetzungen, Finanzierung, Stufenplan, interoperable Software Plattform, Patientenrechtegesetz, etc.

Die vollständige Agenda finden Sie hier.

 

Möchten Sie nähere Informationen zum Digitalisierungsthema Spracherkennung?

Erfahren Sie, wie Dragon Medical Ihnen helfen kann!

Kontakt

Schlagwörter: , ,

Hausaufgabenhilfe für Studenten und Schüler

Indem man Schüler und Studenten mit technischen Hilfsmitteln wie einer Spracherkennung ausstattet, unterstützt man sie dabei, ihre Hausaufgaben schneller, effizienter und kreativer zu erledigen.
Von
Nuance Dragon Spracherkennung Haushaufgabenhilfe

Wenn Studenten und Schüler Mühe haben, ihre Gedanken zu Papier zu bringen, können Hausaufgaben und andere Schreibarbeiten zur echten Herausforderung werden. Probleme wie Legasthenie oder Rechtschreibschwäche, die das Lesen und Buchstabieren erschweren, machen das Schreiben dann zu einer komplexen und frustrierenden Aufgabe. Während diese Herausforderungen für einige vermutlich größer als alles andere sind, eröffnen ihnen technischen Lösungen neue Haushaufgabenhilfe. Hilfsmittel von iPads bis zur Spracherkennungs-Technologie, mit deren Hilfe Studenten ihre Hausaufgaben diktieren können anstatt sie mühsam von Hand zu tippen, bieten die Gelegenheit, das Lernen der Studenten zu entfesseln.

Die Foothills Academy in Calgary/Kanada ist nur ein Beispiel von vielen. Laut Cathi Graveline, Spezialistin für Unterstützungstechnologien der Akademie, nutzen sowohl Studenten als auch achtjährige Schüler Dragon und ihre iPads, um ihre Haus- und Schulaufgaben zu diktieren. Dies wirke sich in zunehmendem Maß vorteilhaft für die Zahl der Studenten mit Lernschwächen aus, so Graveline.

„Schüler und Studenten erfahren wachsende Unabhängigkeit, Erfolg und Selbstvertrauen, weil Dragon ihnen dabei hilft, Barrieren zu verringern oder gar niederzureißen, die zuvor den Schreibprozess beeinträchtigt haben, zum Beispiel das Buchstabieren oder das Schreiben von Hand. Indem sie ihre Arbeiten diktieren, wird kognitiver Raum frei. So behalten die Studenten ihre Ideen und Gedanken im Kopf, anstatt sich Sorgen um die Mechanismen des Schreibens zu machen.“

Lösungen zur Spracherkennung eröffnen Studenten aller Altersgruppen und Fachrichtungen unzählige Vorteile gegenüber dem Schreiben von Hand.

  • Wer damit zu kämpfen hat, seine Gedanken zu Papier zu bringen, erlebt durch die Fähigkeit, seine Ideen besser durch Worte artikulieren zu können, eine deutlich flüssigere und kreativere Schreiberfahrung. Anstatt alles zu tippen oder per Hand aufzuschreiben, sprechen sie ihre Gedanken einfach laut aus und sehen dabei zu, wie ihre eigenen Worte während des Diktats auf dem Bildschirm erscheinen.
  • Aufgrund der hohen Genauigkeit heutiger Spracherkennungslösungen bei der Erfassung müssen sich die Anwender keine Gedanken darüber machen, wie Worte buchstabiert werden. Das Vokabular dieser intelligenten Systeme ist äußerst umfangreich. Das schränkt die Notwendigkeit ein, alles buchstabieren zu müssen, denn die Erfassungsgenauigkeit liegt bei bis zu 99 Prozent.
  • Weil die Anwender sprechen, anstatt sich Gedanken darüber zu machen, alles per Hand aufzuschreiben, sind sie besser in der Lage, Ideen schneller zu erfassen – und zwar dreimal schneller. Dieser freie Ideenfluss gibt ihnen die Fähigkeit, die Gedanken frei auszusprechen, ohne über Mechanismen des Tippens nachdenken zu müssen.
  • Mit neuen Features wie der Möglichkeit, das Diktierte abzuspielen, wird das Überarbeiten noch einfacher. Der Nutzer kann das System auffordern, den diktierten Text wiederzugeben und überarbeitet ihn in einem schnelleren und effizienteren Korrekturprozess.

Auch wenn Spracherkennung und andere Hilfsmittel für Schüler und Studenten nicht die vielen Stunden für Hausaufgaben ersetzen, die im Laufe eines Schuljahres anfallen, so eröffnen diese Werkzeuge ihnen dennoch bessere Möglichkeiten, ihre Gedanken schneller, einfacher und kreativer zu Papier zu bringen.

Überblick: Dragon Spracherkennungssoftware

Dragon Anywhere für iOS und Android

Professionelle Spracherkennung für mobile Endgeräte

Mehr Informationen

Schlagwörter: , , , ,

3. Kongress des VPKA Österreichs

Am 8. und 9. Oktober 2019 findet in Schladming der 3. VPKA Österreich Kongress statt - treffen Sie uns vor Ort
Von
Kongress des VPKA Österreichs - Landkarte von Österreich mit Sprechblase
„Philosophie der Privatmedizin – privat vs. öffentlich“

Unter diesem Motto wird am 8. und 9. Oktober 2019 in Schladming der 3. Kongress des Verband der Privatkrankenanstalten Österreichs stattfinden. Die private Gesundheitsversorgung ist eine große Stütze des österreichischen Gesundheitssystems. Was ist ihre Verantwortung und ihre Aufgaben? Was soll sie in der Zukunft leisten? Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich der VPKA-Kongress. Dabei wird u.a. über Themen wie sektorübergreifendes Entlassmanagement oder private Gesundheitsfürsorge im Rechtsstaat gesprochen.

Kongress des VPKA Österreichs – Nuance ist da!

Mehr Zeit für das Wichtigste – Die Patienten! Mit diesem Auftrag stellen wir gemeinsam mit Speech Processing Solutions unsere Lösungen für Spracherkennung vor. Denn immer mehr Ärzte äußern den Wunsch Ihre Dokumentation zu beschleunigen und Spracherkennung einzusetzen. Jedoch lässt sich nicht nur Zeit sparen, sondern die Qualität der Dokumentation wird gesteigert. Die Software arbeitet integriert in der Spital- oder Ordniationssoftware, sodass die Ärztinnen und Ärzte komfortabel direkt z.B. in die elektronische Gesundheitsakte (ELGA) diktieren können. Testen Sie unsere Spracherkennung Dragon Medical von Nuance vor Ort.

Das österreichische Gesundheitssystem – Gut, aber extrem teuer

So beschreiben es Experten. Denn die jährlichen Gesundheitsausgaben pro Kopf liegen weit über dem EU-Schnitt. Jedoch ist die Lebenserwartung nur minimal höher als im restlichen Europa. Die Digitalisierung des Gesundheitssystems ist daher eine dringend benötigte Maßnahme, um Kosten zu reduzieren und die Ärzteschaft zu entlasten.

Wo anfangen?

Die Digitale Transformation beginnt bei der Informationserfassung. Denn Ärzten wenden einen Großteil ihrer Arbeitszeit für Dokumentation.  Durch den Einsatz von Spracherkennung  lässt sich massiv Zeit sparen. Auch Transkriptions- und IT-Kosten können reduziert werden. Darüber hinaus können unsere Experten Optimierungspotenziale aufzeigen. Sie unterstützen Anwender und beschleunigen den ROI von Dragon Medical.

Wir freuen uns auf den hochwertigen fachlichen Input des Kongresses und den Dialog mit Ihnen, den Mitgliedern und geladenen Experten.

Hier geht es zum Kongress. 

Möchten Sie auch Spracherkennung nutzen?

Heute noch Information oder Termin anfordern

Kontakt

Warum Menschen und KI gemeinsam und voneinander lernen müssen

Viele Menschen haben immer noch verbreitet Angst vor KI. Doch muss das nicht sein. Sie können von KI lernen, und KI von den Menschen. Daraus ergibt sich ein starkes und erfolgreiches Team.
Von
Mensch und KI

Sagen Sie jemandem, dass er im Moment Künstliche Intelligenz (KI) anwendet und Sie ernten wahrscheinlich große Augen und Erstaunen. Oder Sie werden verdächtigt den Untergang der Menschheit vorauszusehen.

Menschen haben immer noch verbreitet Angst vor KI. Wir können nicht sagen, ob sie Angst davor haben, von mörderischen Robotern ausgelöscht zu werden. Doch können wir mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass sie Angst haben, durch Maschinen ersetzt zu werden.

Auf der anderen Seite erzählen die großen Technologieunternehmen, dass Maschinen tatsächlich all das tun können, was wir tun können. (Damit liegen sie übrigens falsch.)

Beide Einstellungen basieren auf einem häufigen Missverständnis. Während KI-Technologie gut ist und immer besser wird, gibt es vieles, das immer noch nicht gut ist oder aber in naher Zukunft sein wird. Tatsache ist, dass KI viel vom Menschen lernen muss, aber auch wir können viele Dinge von ihr lernen, die wir sonst nie gelernt hätten.

 

So weit, so gut

In Wahrheit überzeugt KI vor allem in relativ einfachen Bereichen. Regelbasierte Systeme eignen sich hervorragend für Dinge wie Schach spielen, die Umwandlung von Phrasen in Aktionen oder solche, die Maschinen ausführen können wie Autofahren. Sie können einfache Kundendienstanfragen beantworten. Doch selbst die fortschrittlichsten tief lernenden neuronalen Netze sind nicht in der Lage, übergeordnete Kundendienstziele wie z.B. den Aufbau von Kundenloyalität zu erreichen.

Wenn sogar wir Menschen Sprache bisher noch nicht komplett verstehen (die meisten Linguisten geben zu, dass sie immer noch nur an der Oberfläche kratzen), können wir auch nicht von KI erwarten, dass sie sie stattdessen versteht. KI kann natürliche Sprache leicht erkennen. Die beste KI kann sogar die Absicht hinter den Worten erkennen. Aber keine Maschine kann so etwas wie Sarkasmus erkennen – das erfordert menschliches Einfühlungsvermögen und ein natives Verständnis für die kleinen feinen Unterschiede in Gesprächen.

 

Hänschen lernt, was Hans schon kann

Im geschäftlichen Kontext müssen Mensch und KI zusammenarbeiten, um effektiver zu werden. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage ergab, dass Unternehmen, die die Zusammenarbeit zwischen Menschen und KI mit finanziellen und operativen Maßnahmen fördern und ermöglichen, deutlich bessere Geschäftsergebnisse erzielen.

Die Rolle, die der Mensch bei der Ausbildung und Überwachung von KI-Systemen übernimmt, ist dabei von enormer Bedeutung. KI-Modelle sind dem Menschen immer dann weit überlegen, wenn es darum geht, riesige Datenmengen zu nutzen, um Muster und Anomalien schnell zu identifizieren und die besten Maßnahmen für ein definiertes Ergebnis zu empfehlen. Was sie nicht beherrschen, sind Dinge wie Empathie, Mitgefühl und emotionale Intelligenz – Bereiche, in denen Menschen die Maschinen jedes Mal schlagen.

In der Welt der dialogorientierten KI müssen Menschen die Maschinen darin trainieren, wie man mit dem Menschen interagiert – nicht nur, wie man ungewöhnliche Redewendungen und regionale Akzente erkennt. KI-Algorithmen müssen auch lernen, wie sie die Aufgaben erfüllen, die wir von ihnen erwarten, und wie sie erkennen, wann eine Aufgabe über ihre Fähigkeiten hinausgeht, und sie an einen Menschen übergeben werden sollen (hierbei lernt die KI aus den umgesetzten Maßnahmen).

Bei der Überwachung von KI übernimmt der Mensch neue Rollen, analysiert die Schlussfolgerungen der KI-Modelle und genehmigt die von den Maschinen empfohlenen Aktionen. Bei all dem ist es wichtig zu erkennen, dass wir Menschen als Pioniere der KI-Technologie dafür verantwortlich sind, dass unsere KI-Modelle auf ethische und nachhaltige Weise lernen und sich verhalten.

 

Der Lehrer lernt vom Schüler   

Natürlich können uns KI-Modelle eine Menge beibringen und uns Dinge zeigen, die wir ohne sie vielleicht nie gesehen hätten.

Mit vielen Daten und einem eindeutigen Ergebnis wird eine Maschine erstaunliche Ergebnisse liefern, z. B. lernte AlphaGo Zero von DeepMind das alte AlphaGo-Spiel nicht, indem es gegen Menschen spielte. Es wurden der Maschine stattdessen einfach die Regeln von AlphaGo beigebracht und gegen sich selbst spielen gelassen.

Als es dann dazu kam, gegen die besten menschlichen Spieler der Welt zu spielen und zu gewinnen, hatte es Strategien erfunden, die in der gesamten Geschichte des Spiels noch nie gesehen wurden.

Es ist genau diese Fähigkeit von Maschinen, bisher unbekannte Wege und Lösungen zu finden, die biopharmazeutische Unternehmen dazu veranlasst, in KI-Programme zu investieren, um die Entwicklung von Medikamenten zu beschleunigen und Behandlungsmöglichkeiten von bisher nicht behandelbaren Krankheiten zu entdecken.

 

Mensch und KI: Gemeinsam lernen   

Eine Sache vereint alle technologischen Fortschritte der Geschichte – vom Rad bis zur Alexa. Sie alle bieten Werkzeuge zur Erweiterung menschlicher Fähigkeiten, aber keiner von ihnen ersetzt menschlichen Einfallsreichtum, Kreativität und Empathie.

KI-Tools lernen von uns und werden dadurch zu besseren Tools. Und wir können von diesen Werkzeugen lernen und neue Wege finden: besser, schneller, einfacher. Viele von uns werden anders arbeiten und neue Fähigkeiten erlernen müssen, um das Beste aus der KI zu machen. Dabei werden unsere alten, menschlichen Fähigkeiten von unschätzbarem Wert sein, um Maschinen zu helfen, uns zu unterstützen, anstatt uns zu ersetzen.

 

Schlagwörter: , , ,

Intelligente Speaker erobern die Arbeitswelt

Es steckt viel Wahrheit in dem Glauben, dass Technologien, die zuhause genutzt werden, entweder heimlich von Kollegen in die Arbeitswelt geschmuggelt oder offiziell eingeführt werden, weil Unternehmen ihren Mehrwert erkennen.
Von
Nuance Dragon Spracherkennung Smart Speaker

Smart Speaker übernehmen Büroaufgaben

Es können eine Reihe von Dingen mithilfe der Stimme durch einen Smart Speaker erledigt werden. Ein paar Beispiele:

  • Teilnahme an einem lokalen Meeting mittels Stimme anstatt persönlich vor Ort
  • Teilnahme an einer Telefonkonferenz
  • Einen Telefon- oder Video-Anruf starten
  • Einen Telefon- oder Video-Anruf annehmen
  • Planung von Meetings
  • Erinnerungen erstellen
  • Freie Konferenzräume finden und reservieren
  • Verbale Anweisungen für ein Vielzahl von Anwendungen geben

Alle diese Dinge könnten Sie genauso auch auf herkömmliche Art am Schreibtisch sitzend in einen Computer tippen, aber mit einem Smart Speaker geht es viel schneller. Mit der Stimme zu arbeiten, ist einfach viel angenehmer.

 

Computer verstehen unsere Sprache immer besser

KI-basierte Komponenten wie Natural Language Processing (NLP) und Natural Language Unterstanding (NLU) erlauben es modernen Spracherkennungsprogrammen, den Inhalt und den Kontext der Spracheingabe zu identifizieren. Zum Beispiel können sie auf Anweisungen reagieren, ohne dass der Sprecher für Steuerungsbefehle starre Wortkombinationen benutzen muss.

Ein mit der richtigen Technologie ausgerüsteter Smart Speaker kann eine große Hilfe dabei sein, profane, zeitraubende und mühsame Bürotätigkeiten wie das Prüfen von Zeitplänen oder Anrufe zu erledigen. Wird zusätzliche eine Plattform integriert, die es Bürogemeinschaften erlaubt, eigene, personalisierte Anwendungen zu entwickeln, können eine Vielzahl von Aufgaben mithilfe der Stimme erledigt werden. Das könnte zum Beispiel eine App zur Verwaltung von Konferenzräumen sein, die einem mitteilt, welche Räume verfügbar sind und gleich einen reserviert.

Es ist klar, dass Smart Speaker nicht für jede Büroumgebung geeignet sind. Ein stilles Großraumbüro wird seine ruhige Atmosphäre verlieren, wenn jedermann in einen Lautsprecher quasselt, der dann sofort zurück spricht. Aber in der passenden Umgebung und mit der sinnvollen Nutzung von Headsets für mehr Ruhe haben Smart Speaker das Potenzial, ein nützlicher Helfer zu sein.

Schlagwörter: , , , ,

Forrester bestätigt: Nuance ist führend in dialogorientierter KI für den Kundenservice

Nuance überzeugte die Analysten in folgenden Bewertungskriterien: künstliche Intelligenz, Stimme und Sprache, Verknüpfung von Mensch und KI, kanalübergreifenden Bereitstellung, Authentifizierung sowie Sicherheit.
Von
Dialogorientierte KI im Kundenservice

Der aktuelle Forrester New Wave Report stuft Nuance als Leader auf dem Gebiet der dialogorientierten künstlichen Intelligenz (KI) ein. Das Unternehmen überzeugte die Analysten in folgenden Bewertungskriterien:

  • Künstliche Intelligenz
  • Stimme und Sprache
  • Verknüpfung von Mensch und KI
  • Kanalübergreifenden Bereitstellung
  • Authentifizierung sowie Sicherheit

 

Pionierarbeit bei KI im Kundenservice

Folgt man den Medienberichten, kann man das Gefühl bekommen KI ist neu oder aber wird maßgeblich von Start-Ups entwickelt und eingeführt. Doch weit gefehlt. Seit über 25 Jahren forscht Nuance aktiv an der Weiterentwicklung und Optimierung zugrundeliegender Algorithmen im Einsatz von KI im Kundenservice. „Wir sind sehr stolz, dass sich unsere Konzentration auf Weiterentwicklungen und Innovationen in der Marktbetrachtung u.a. von Forrester auszahlt“, sagt Heiner Krüssmann, Sales Director DACH bei Nuance Communications. „Wir wollen die Art und Weise verändern, wie Menschen und Maschinen interagieren“.

Hierbei nimmt das Unternehmen seit Jahrzehnten eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von dialogorientierter KI ein. Heute nutzen zahlreiche namenhafte Firmen die Anwendungen, um einmalige Customer Experiences zu ermöglichen. Die Nuance-Technologien arbeiten kanalübergreifend und bieten sichere und nutzerfreundliche Interaktionsmöglichkeiten für Kunden – sowohl auf Unternehmens- als auch auf Konsumentenseite.

 

Industrie durch Innovationen vorantreiben

„Die Industrie durch Innovationen vorantreiben“, so lautet der Vorsatz von Nuance. Die Nennung als ein führendes Unternehmen im aktuellen Bericht „Conversational AI for Customer Service“ bestätigt das.

Irgendwo auf der Welt spricht immer jemand mit einem Gerät, das über ein Gesprächssystem von Nuance verfügt – so kann das Unternehmen über 30 Milliarden Kundeninteraktionen im Jahr verbuchen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf einer besonderen Customer Journey. Unternehmen können mit Nuance Lösungen Kunden akquirieren, binden und weiterentwickeln. Mit modernsten Komponenten aus der Spracherkennung und Textkonvertierung können digitale Konversationen reibungslos in echte Gespräche umgeleitet werden. Der Endkunde merkt hierbei nicht, wann die Maschine sein Anliegen an einen Kundenberater weitergeleitet hat, damit komplexe Fragen direkt gelöst werden können.

 

Seit Jahren führend

Nicht zum ersten Mal wurde die dialogorientierte und kognitive KI des Unternehmens von Forrester honoriert. Auch im Bericht „The New Wave: Conversational Computing Platforms, Q2 2018“ bezeichneten die Analysten Nuance als eine der führenden Firmen im Bereich Stimm- und Chat-Technologie. Zusätzlich positionierte sich das Unternehmen 2017 auf dem ersten Platz im Bericht „The Top 10 Chatbos For Enterprise Customer Service“. Neben diesen Auszeichnungen belegte die Technologie mehrfach bei Opus Research den ersten Platz. Darüberhinaus  gewann Nuance mit Implementierungen bei Kunden mehr als 40 Stevie Awards für Sales und Customer Service.

Der diesjährige Bericht analysiert ein breites Spektrum an Kriterien bei den 13 untersuchten Anbietern. Die Faktoren gehen über den bloßen Vergleich von Gesprächs-Tools und digitalen Chatbots hinaus. So ermöglicht die diesjährige Untersuchung einen Ausblick darauf, welche Entwicklungen der Branche noch bevorstehen. In der Zukunft werden dialogorientierte KIs benötigt, die kanalübergreifend, intelligent, sicher, kanalübergreifend und unternehmensweit implementiert werden. Zusätzlich muss die Technologie effizient mit menschlichen Experten zusammenarbeite. Auch hier können Unternehmen auf die Expertise von Nuance zurückgreifen. Die Forrester-Analysten betonen in ihrem Bericht die herausragende Verknüpfung zwischen menschlichen Akteuren und der Technologie des Unternehmens.

 

Erfahren Sie mehr im Forrester New Wave Report

Lesen Sie den Forrester New Wave Report Q2 2019: Conversational AI

Download

Schlagwörter: , ,

Dokumentation als Zeiträuber in Behörden

Der Einsatz von neuen Technologien unterstützt Beamte bei der kommunalen Arbeit, statt wertvolle Zeit mit langwierigen Berichten zu vergeuden.
Von
Nuance Dragon Spracherkennung Behörden

Von den vielen wichtigen Themen, die wir mit Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen diskutieren, steht das Finden neuer Wege, wie Mitarbeiter mehr Zeit mit Kunden, Patienten und Bürgern verbringen können, ganz oben auf der Liste. Daher überrascht es nicht, dass Führungskräfte uns immer wieder die Frage stellen: „Wie können wir unseren Mitarbeitern Zeit zurückgeben, ohne dass die Qualität unser Dokumentation leidet?“ Zu den größten Hindernissen hierbei zählen noch immer veraltete Dokumentationsprozesse und Arbeitsabläufe, von denen viele nach wie vor manueller Art sind oder zumindest Medienbrüche beinhalten.

Wesentlich für jegliche Optimierung sind integrierte Prozesse, die schnell und (weitestgehend) fehlerfrei den gewünschten Qualitätsanspruch gewährleisten. In Bezug auf die Dokumentation bedeutet das: Bessere Ergebnisse in vielerlei Hinsicht – von höherer Produktivität über größere Genauigkeit bis hin zu besserem Service und zufriedenere Mitarbeiter.

 

Dokumentation und Verwaltungsaufwand sind nicht optimal

Zahllose Studien aus verschiedenen Branchen belegen, dass der Verwaltungsaufwand nicht im Verhältnis steht zu Zeit und Geld – und Qualität. Finanzberater betonen beispielsweise, dass die erforderliche Sorgfaltspflicht zur Einhaltung gesetzlicher Auflagen den administrativen Aufwand um 63 Prozent erhöhen. Und in einer aktuellen Umfrage gab eine deutliche Mehrheit von 89 Prozent der Befragten an, dass der erhebliche Dokumentationsaufwand die wertvollen, persönlichen Kundenbeziehungen einschränkt.

Mit dieser Herausforderung wurden wir im letztes Jahr bei der Zusammenarbeit mit einer großen Polizeibehörde im mittleren Westen der USA konfrontiert. In einer landesweiten Umfrage gaben 39 Prozent der US-Polizeibeamten an, dass sie drei, vier und mehr Stunden täglich mit dem Ausfüllen von Formularen zur Dokumentation von Vorfällen und anderen Schreibarbeiten verbringen. Das bedeutet, dass ein Beamter im Durchschnitt die Hälfte seiner Arbeitszeit für das Tippen von Berichten aufwendet. Aufgrund dieser tagein, tagaus anstehenden bürokratischen Anforderungen ist es nicht verwunderlich, dass es vielen Behörden nicht gelingt, die erforderliche Dokumentationspflicht zur Verfolgung von Kriminalfällen in Einklang zu bringen, um Verbrechen vor Ort in den Gemeinden zu bekämpfen.

 

Spracherkennung für eine schnellere Verbrechensbekämpfung?

Konfrontiert mit stetig steigenden Dokumentationspflichten auf Staats- und Bundesebene, suchte man in den USA nach Wegen, wie man das Berichtswesen besser automatisieren kann. Mithilfe von Dragon, unserer Spracherkennungs-Software, war man schließlich in der Lage, Schadensfallmeldungen zu optimieren und Durchlaufzeiten von Berichten behördenweit um sagenhafte 50 Prozent zu reduzieren. Was bedeutet dies für die Polizeiarbeit per se? Mehr Personal auf den Straßen. Bessere finanzielle Ausstattung. Größere Anreize für Nachwuchskräfte aufgrund von Modernisierungen. Und Sicherheit in den Kommunen!

Der Einsatz von Spracherkennungs-Software bei der Polizei ist nur der Anfang. Die Zukunft fordert Künstlicher Intelligenz (KI). Die Nachfrage für den Einsatz von KI im Polizeiwesen ist auch bei den Bürgern in Deutschland groß: Sechs von zehn Bundesbürgern (61%) befürworten den Einsatz in der Strafverfolgung bzw. dann eigentlich Strafvorhersagen und -verhinderung (Quelle: Bitkom Reasearch). Die deutschen Sicherheitsbehörden testen aktuell viele Automatisierung und Prognosewerkzeuge.

Erstklassige Dokumentationen für Ihren Erfolg.

Erfahren Sie mehr über Dragon

Mehr Informationen

Schlagwörter: , , , ,

Charité nutzt Spracherkennung – Neue Chancen für die Krankenversorgung

Die Charité Universitätsmedizin Berlin setzt Dragon Medical Spracherkennung von Nuance fächendeckend an allen Berliner Standorten ein. Wie lief so ein großes Projekt und welche Visionen hat der Maximalversorger?
Von
Charité nutzt Spracherkennung
Charité nutzt Spracherkennung fächendeckend

Der Rollout der Spracherkennung erfolgte ohne Stolpersteine an allen Berliner Standorten der Charité. Mittlerweile sind 1.200 User im System. Im Einsatz ist Dragon Medical Direct im führenden klinischen IT System i.s.h.med von Cerner. Neben der Ärzteschaft nutzen auch Mitarbeiter der Verwaltung und andere Geschäftsbereiche die Spracherkennung. Denn diese ist als Anwendung für jedes System an der Charité verfügbar. Sowohl für das Krankenhausinformationssystem als auch für Emails oder Textverarbeitung.

Projekt mit maximal positivem Feedback

Die IT-Abteilung fasst zusammen, dass der Rollout und die Annahme der Spracherkennung ein Projekt mit maximal positivem Feedback ist. Das liegt u.a. daran, dass Dragon Medical über ein tiefes medizinisches Vokabular für alle medizinischen Fachbereiche verfügt. Und zusätzlich über einen immensen allgemeinen Erkennungswortschatz. Die Ärzteschaft der Charité hatte damit ein Angebot, das nachgefragt wurde und keiner Überzeugungsarbeit bedurfte.

In Zukunft: mobil & intelligent

Mobilität ist für die Gesamtdigitalisierung der Charité ein entscheidender und richtungsweisender Faktor. Das Ziel ist eine mobile sprachbasierte Infrastruktur zu schaffen. Dementsprechend verfügen die Charité bereits heute über einen großen mobilen Bereich und hat über 800 iPads im Einsatz, Tendenz steigend. Das Pilotprojekt mit sprachbasierter Datenerfassung auf Tablets lieferte sehr gute Erkennungsergebnisse. Obwohl die Hintergrundgeräusche bei der Erfassung oft deutlich stärker ausgepräger sind, als bei der Arbeit am Terminal. Die Spracherkennung steht zusätzlich über das VPN der Charité auf der Dienstreise oder zuhause zur Verfügung. Inklusive der persönlichen Erkennungsvokabulare und Sprachprofle. Die Charité schafft damit eine dichte Sprachinfrastruktur – stationär, mobil und remote. Datennutzung wird damit in Echtzeit nutzbar.

Medizin und ihre Prozesse werden zukünftig enormen Veränderungen unterliegen. Vor allem durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Algorithmen entstehen, die nicht ’nur‘ helfen Prozesse optimal und individuell auf den Patienten abzustimmen. Sondern künftig können Kontraindikationen bei Medikamenten ebenso in Echtzeit erkannt werden wie auch die Relevanz bestimmter Daten für klinische Studien und die Grundlagenforschung. Aber auch administrative Prozesse von der Kodierung, über die Abrechnung bis hin zur Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen werden automatisiert.

Abschließend fasst Martin Peuker, CIO der Charité Universitätsmedizin Berlin zusammen: Von zentraler Bedeutung ist, dass wir die Herausforderungen der Digitalisierung nicht nur mit, sondern auch für unsere Ärztinnen und Ärzte gestalten. Mit der Schaffung einer Sprachinfrastruktur in Verbindung mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz wird ein entscheidender Baustein für die Gesamtdigitalisierung der Charité gelegt.

Den gesamten Anwenderbericht können Sie hier lesen.

Herausforderungen der Digitalisierung meistern

Erfahren Sie, wie Spracherkennung Ihnen helfen kann!

Kontakt

Schlagwörter: , ,