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Elektronisches Patientendossier: Luzerner Kantonsspital macht´s vor

Mit dem elektronischen Patientendossier (EPD) will die Schweiz die Qualität der medizinischen Behandlung stärken, die Behandlungsprozesse verbessern, die Patientensicherheit erhöhen und die Effizienz des Gesundheitssystems steigern, sowie die Gesundheitskompetenz der Patientinnen und Patienten gefördert werden. Die ersten Patientinnen und Patienten sollten noch vor Jahresende ein elektronisches Patientendossier eröffnen können.
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Elektronisches Patientendossier Bild vom Luzerner Spital aus der Luft

Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) verfügt über vier Standorten mit hoher medizinischer Kompetenz. Der Anspruch ist Patientinnen und Patienten wenn immer möglich in der Nähe ihres Wohnorts zu versorgen, unweit von Familie und Angehörigen. Das LUKS ist fachübergreifend in Zentren und Spezialkliniken organisiert. Die medizinische und administrative Dokumentation hat in allen Spitälern einen hohen Stellenwert. Diese ist aber häufig sehr zeitaufwändig. Daher sind Technologien gefordert, welche die Dokumentationsprozesse effizienter abbilden und die Anforderungen für ein elektronisches Patientendossier erfüllen. Deshalb hat das Luzerner Kantonsspital für alle ihre Standorte eine neue digitale Diktatlösung mit Spracherkennung eingeführt.

„Spracherkennung verkürzt die Zeit für administrative Aufgaben massiv. Sie schafft mehr Zeit für Aufgaben rund um den Patienten. Wir schätzen die Produktivitätssteigerung bei der Berichtserstellung auf rund 60 Prozent“, fasst Alexander Spuhler, Applikationsverantwortlicher im LUKS, zusammen.

Dr. med. Timothy Collen, Co-Chefarzt arbeitet im Institut für Radio-Onkologie. Er ist beim Erstellen der Verlaufsberichte bedeutend schneller als früher mit Tippen. „Ich erziele dank Spracherkennung eine quantitative sowie qualitative Steigerung der Berichte.“

Exkurs – Elektronisches Patientendossier – Was ist das?

Das elektronische Patientendossier (EPD) ist eine Sammlung persönlicher Dokumente mit Informationen rund um die Gesundheit. Über eine sichere Internetverbindung sind diese Informationen sowohl für den Patienten als auch dem medizinischen Fachpersonen jederzeit abrufbar. Der Patient bestimmt selbst, wer welche Dokumente wann einsehen darf.

Standortübergreifende, zentrale Diktatlösung mit KIS Integration

Im Sommer 2016 schloss der Nuance Partner Voicepoint die Einführung der Digitalen Diktatlösung an allen Standorten des LUKS ab. Jetzt können die Ärztinnen und Ärzte sich von jedem Rechner mit ihrem persönlichen Login an der Nuance Spracherkennung Dragon Medical anmelden und damit auf ihre persönlichen Einstellungen zugreifen. Diese Lösung enthält spezifisches Fachvokabular, hohe Erkennungsgenauigkeit und frei konfigurierbare Textbausteine. Als Ergebnis können die Berichte schneller und effizienter durch die Ärzteschaft selbst erstellt werden.

Abschließend resümiert Dr. med. Timothy Collen „Die Erkennungsgenauigkeit war von Anfang an sehr hoch“. Aufgrund der guten Erfahrungen mit Spracherkennung plant das LUKS nun den Rollout in weiteren Kliniken: „Die Spracherkennung ist beliebter denn je. Durch die massive Effizienzsteigerung beim Einsatz von Dragon Medical ist der Bedarf aus den verschiedenen Kliniken sehr gewachsen“. Berichtet Manuel Brunner, Teamleiter Drittprodukte im LUKS.

Erfahren Sie mehr über den Bereich digitales Diktieren, Spracherkennung und Diktatmanagement in der Schweiz bei: https://voicepoint.ch

 

 

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Über Milko Jovanoski

Milko Jovanoski ist seit 2012 bei Nuance Healthcare, wo er zunächst für das Partner und Produkt Marketing in Europa zuständig war. Seit 2015 ist er als International Marketing Manager Healthcare für den gesamten Bereich Marketing in den Regionen EMEA, APAC und LatAM verantwortlich. Herr Jovanoski verfügt über langjährige Erfahrung mit Spracherkennung und war vor seiner Tätigkeit bei Nuance in verschiedenen Managementpositionen in Sales & Marketing in Healthcare-IT tätig. Milko Jovanoski verfügt über einen Executive Master of Business Administration von der Fachhochschule in Chur, Schweiz.