Das vollständig papierlose Gesundheitswesen

Frederik Brabant, Arzt und Vice President International Healthcare Operations bei Nuance Communications, erklärt, warum die elektronische Patientenakte (ePA) im Jahr 2018 Thema Nummer eins sein wird.
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papierlose Gesundheitswesen Tablet mit Hand

Technische Neuerungen im Gesundheitswesen eröffnen Mediziner und Patienten zahlreiche neue Möglichkeiten. Das wird uns hin zu einer intelligenteren und selbstbestimmten Gesundheitsversorgung führen.

Dabei gehen die Herausforderungen über die eigentliche Einführung neuer Technologien jedoch weit hinaus. Für andere Unternehmen mag es reine Routine sein. Jedoch scheinen im Gesundheitswesen, einem der weltweit größten Arbeitgeber, einige Hürden unüberwindbar zu sein. Zwar sind wir vom Ziel eines völlig papierlosen Systems noch weit entfernt, doch nehmen die Dinge zweifellos an Fahrt auf.

ePA als Voraussetzung für das vollständig papierlose Gesundheitswesen

Die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) bei klinischen Einrichtungen und Dienstanbietern wird forciert werden müssen. Eine künftig flächendeckende Nutzung der ePA ist Voraussetzung für die Digitalisierung des Gesundheitswesen. Andernfalls werden wohl noch Jahre vergehen, bis das papierlose Gesundheitsversorgungssystem Realität wird.

Cloud eröffnet Zugang zu neuen Technologien

Auch die Cloud wird die Arbeitsweise im Gesundheitswesen grundlegend verändern. Cloudservices werden bereits von einigen Einrichtungen genutzt und ich bin überzeugt: Das wird ein ganz großer Trend. Es entlastet nicht nur die oftmals unterbesetzten IT-Abteilungen, sondern eröffnet Zugang auch zu neuen Technologien, die bisher außer Reichweite waren. Auch könnten Cloudservices mit bestehenden Technologien kombiniert werden und damit neue Funktionen bereitstellen.

Beispiel: Viele Krankenhäuser nutzen für die Eingabe von Patientendaten in die ePA eine Spracherkennungslösung.  Wenn diese in einer Cloud gespeichert ist, können die Nutzer von einem wesentlich größeren Datenpool und kontinuierlichem Deep Learning profitieren. Hintergund ist, dass die weltweit erfassten Daten anderer Anwender das System permanent verbessern.  Die Ergebnisse wären damit viel genauer als bei einer auf den Krankenhausserver begrenzten Verwendung der Lösung.

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