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Nuance ist Pionier und Marktführer im Bereich der dialogorientierten und kognitiven KI für alle Arbeits- und Lebensbereiche.

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Burn-out bei Ärzten: Wie kann die Überlastung reduziert werden?

Umfragen und Studien belegen die steigenden Fallzahlen an Burn-out bei Ärzten, auch in Deutschland. Ein Grund für die Überlastung ist der zunehmende Verwaltungsaufwand.
Von
burn-out bei Ärzten
Zunehmendes Burn-out bei Ärzten auch in Deutschland

Arbeitswochen mit durchschnittlich 57 Stunden. Da ist es nicht überraschend, dass die meisten Ärzte über Zeitmangel und Überlastung klagen. Beispielsweise sind da oft Dinge, wie eine richtige Mittagspause oder pünktlich nach Hause gehen nicht möglich. Dementsprechend ist auch nicht an ein ausgewogenes Berufs- und Privatleben zu denken. Fehlendes Personal und zunehmender Zeitdruck zehren an der Gesundheit und führen zu zunehmendem Burn-out bei Ärzten. Somit erleben immer mehr von ihnen gesundheitliche Einschränkungen in ihrer Karriere. Auslöser dafür ist vor allem das Gefühl, sich nicht genügend Zeit für die Patienten zu nehmen und seiner eigentlichen Arbeit nicht nachkommen zu können.

Mehr als 50% der nicht-medizinischen Aufgaben entfallen auf die Verwaltung der Patientenakten

Die aktuelle Studie des Marburger Bundes zeigt in einer Umfrage unter Ärzten auf, welche gesundheitlichen Beeinträchtigungen mit dieser permanenten Überlastung einhergehen. 41% verzichten mehrmals pro Woche auf Pausen, 49% geben an häufig überlastet zu sein. In einer anderen Studie von Medscape geben 52% der befragten Ärzte in Deutschland an, dass der Grund für die Überlastung zu viel Dokumentation und Verwaltungsaufgaben sind. Der Hauptanteil entfällt hierbei auf die Pflege und Verwaltung der Patientenakten.

Gewinnen Sie Zeit zurück – jeden Tag!

Bei Nuance erhalten wir täglich viele Anfragen sowohl von niedergelassenen als auch in Kliniken tätigen Ärzten. Sie sind an der Nutzung unserer medizinischen Spracherkennungslösung Dragon Medical interessiert. Und sehr schnell sehen sie die Vorteile, zum einen die massive Zeitersparnis, zum anderen die Qualitätssteigerung in der Dokumentation. Unsere Lösung der basiert auf künstlicher Intelligenz und ermöglicht so eine sehr hohe Erkennungsgenauigkeit. Damit hilft sie Ärzten die medizinische Dokumentation besser, schneller, einfacher und effizienter per Sprache zu erstellen. Zum Gewinn gehören: 1,5h tägliche Ersparnis für die medizinische Dokumentation, vollständige Notizen in den Akten und Patienten, die sich darüber freuen, dass der Kopf ihres Arztes endlich hinter seinem Computerbildschirm hervorschaut.

Gewinnen Sie Zeit zurück mit den Dragon Medical Lösungen von Nuance!

Entdecken Sie in unserem neuen ePaper, wie Dragon Medical Ihnen helfen kann, den Kampf gegen die Zeit zu gewinnen.

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Die Zukunft des intelligenten Kundenservice mit KI-Technologie

Auf dem CXS 2020 EMEA werfen wir einen Blick in die Zukunft des kanalunabhängigen Kundenengagements und zeigen, wie mit Hilfe innovativer KI-Technologien Ihre Agenten zu vertrauenswürdigen Kundenberatern werden.
Von
CXS EMEA

Es ist der Heilige Gral des Kundenengagements: nahtlose, einfache, kanalübergreifende Kommunikation, die zu schnellen, effektiven Lösungen führt. Für viele Unternehmen erscheint er weit entfernt, doch er ist näher, als Sie denken – mit KI-Technologie.

Auf dem diesjährigen Nuance Customer eXperience Summit am 10. März in London treffen sich Entscheider aus ganz Europa, um zu erkunden, wie wir gemeinsam die Zukunft des intelligenten Kundenservice gestalten können. Wir erörtern, wie bahnbrechende Technologien eingesetzt werden können, um die Silos zwischen den Kanälen abzubauen – und um qualifizierte Kundendienstmitarbeiter in die Lage zu versetzen, ihre Arbeit besser denn je zu erledigen.

 

Von Multi-Kanal zu Kanalunabhängig

Die wachsende Zahl der Kommunikationskanäle zwingt Unternehmen dazu, Möglichkeiten zu finden, mit denen ihre Kunden einen bequemen Zugang zum Service erhalten und gleichzeitig die Kosten unter Kontrolle zu halten. Unternehmen, die sich auf den Kundenservice konzentrieren setzen hierbei Multi-Kanal-Strategien um, oder sogar bereits Omni-Kanal-Strategien.

Fakt ist jedoch: Kunden sehen keine „Kanäle“, sondern nur ihre Beziehung zum Unternehmen. Damit diese Beziehung positiv bleibt, erwarten die Kunden:

  • Flexibilität: Frei wählbarer Kommunikationskanal mit dem Unternehmen, ob per Telefon, Web, Live-Chat, Messaging oder anderen.
  • Personalisierung: Persönliche Ansprache, die das Gefühl vermittelt, dass man als individueller Kunde wahrgenommen wird, unabhängig vom Kanal.
  • Vernetzung: Reibungsloser Übergang zwischen Kanälen, bei dem der Gesprächsverlauf erhalten bleibt.

Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, muss man über Omni-Channel hinausdenken und eine Zukunft gestalten, die kanalunabhängig ist. Eine Zukunft, in der sich die Kunden je nach Bedarf zwischen den Kommunikationskanälen bewegen können – in der die Interaktion wie ein einziges, intelligentes Gespräch wahrgenommen wird und nicht wie eine Reihe separater, unverbundener Einzelteile.

Und es ist eine Zukunft, die bereits in einigen Unternehmen begonnen hat, mit intelligenten virtuellen Assistenten, Live-Chat, SMS und mehr. Hier werden Kundenerlebnisse gestaltet, die sich nahtlos über die verschiedenen Kanäle bewegen und sowohl CSAT, Konversionen und Umsatz steigern.

 

Eine vielversprechende, KI-gestützte Zukunft für Servicemitarbeiter

Durch den Einsatz dialogorientierter KI für flexible und kanalunabhängige Kundenkommunikation, wird sich auch das Leben der Agenten ändern. Weit davon entfernt, durch Bots ersetzt zu werden, werden Agenten die Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz nutzen, um ihre Fähigkeiten zu erweitern.

Chatbots, virtuelle Assistenten, biometrische Authentifizierungsmethoden und andere dialogorientierte, KI-gestützte Anwendungen befreien die Agenten von Routineaufgaben. Sie können sich verstärkt um komplexe Kundenanfragen kümmern und als vertrauenswürdige Kundenberater mit Fachwissen und Einfühlungsvermögen die richtigen Antworten finden.

Mit der Unterstützung künstlicher Intelligenz werden Servicemitarbeiter produktiver und sicherer, auch um:

  • Bedarf vorab einzuschätzen: Vorhersage der einzelnen Kundenbedürfnisse, Bereitstellung von Mehrwertdiensten und Erhöhung der Upselling- und Cross-Selling-Möglichkeiten mithilfe relevanter Daten.
  • Lösungen schneller herbeizuführen: Schneller, effektiver Service durch Zugang zu den richtigen Informationen zur richtigen Zeit, sowie personalisierte Schulungen zur Erweiterung der individuellen Fähigkeiten und Kenntnisse.
  • Kunden personalisiert behandeln zu können: Persönliche Behandlung jedes Kunden mit proaktiven und individuell spezifischen Empfehlungen, um als vertrauenswürdiger Kundenberater wahrgenommen zu werden.

Das alles verringert Aufwand und Frustration für Agenten und Kunden bei gleichzeitig höherer CSAT und geringeren Servicekosten.

 

Die Zukunft des intelligentem Kundenservice auf dem CXS 2020 EMEA

Dies sind aufregende Zeiten für die Mitgestaltung von Kundenbeziehungen. Wir stehen am Beginn einer Revolution, die die Art und Weise des Kundenservice drastisch verändern wird.

Möchten Sie mit uns neue Technologien entdecken und über Strategien sprechen, die die Zukunft des intelligenten Kundenservice verändern?

Bewerben Sie sich um einen der letzten Plätze.

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CCW 2020 – Nuance stellt innovative Lösungen rund um KI-basierten Kundenservice vor

Wenn es um die Vorstellung moderner und leistungsstarker Lösungen im Kundenservice geht, zählt die CCW zu den Pflichtterminen für die Branche. Auch Nuance ist auf der 22. Internationalen Kongressmesse für innovativen Kundendialog mit einem Messestand vertreten, sowie mit 3 Vorträgen.
Von
CCW-Berlin-Nuance

Bei der in Berlin stattfindenden Leitmesse vom 2. bis 4. März 2020 dreht sich alles um den Kundenservice der Zukunft. Passend zum diesjährigen CCW-Motto „Empower your Service“ präsentieren wir Ihnen unsere aktuellen Innovationen aus den Bereichen biometrische und sichere Authentifizierung, Intelligent Engagement zu denen Lösungen für digitale Kanäle und Stimme/IVR gehören, sowie cloudbasierten Anwendungen.

 

Unser Fokus liegt auf Ihrem effizienten Kundenservice

Die Technologietrends im Kundenservice liegen bei der Überwindung von Silos, dem Einsatz von künstlicher Intelligenz und Machine Learning, sowie in der Personalisierung der Kundenkommunikation. Es geht hierbei darum, den Kundenservice schnell, sicher und kanalübergreifend zu gestalten, in dem sowohl Kunden als auch Mitarbeiter sich wohlfühlen. Mit der fortschreitenden Automatisierung von Basisservices, erhalten Contact Center-Mitarbeiter die zeitliche Möglichkeit, sich um komplexe Fälle zu kümmern. Gleichzeitig können sie sich durch den Einsatz von KI weiterentwickeln und gemeinsam im Team Gespräche analysieren und Prozesse anpassen. Ein derart gestalteter Kundenservice hilft dabei, das Unternehmen wettbewerbsfähig zu machen und zukunftsfähig aufzustellen.

Auf der CCW 2020 präsentieren wir Ihnen Lösungen der neuesten Generation, die intelligente KI-Ansätze nutzen, um die Anforderungen Ihrer Kunden und Mitarbeiter zu erfüllen, Ihnen die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung zu erleichtern und somit Ihr Unternehmen umfassend vor Betrug und Verlusten zu schützen.

Mit Nuance Gatekeeper und Nuance Mix erhalten Sie leistungsstarke, KI-basierte Lösungen, die die CX Ihrer Kunden neu definieren. Es erwarten Sie neben einer Vielzahl von Demos zu den Themen: Voice, IVR, digital, sichere biometrische Authentifizierung, Betrugsprävention, Analytics, Cloud, Cloud Native und Conversational AI, auch 3 Vorträge in den Messeforen.

 

Unser Team vor Ort

Sie möchten einen Termin:

  • mit uns vor Ort vereinbaren ?
  • mehr über die Präsenz von Nuance auf der CCW 2020 erfahren?
  • ein Messeticket?

Das alles können Sie direkt über unsere Nuance CCW-Eventseite.

Wir freuen uns darauf, Sie im März an unserem Stand persönlich begrüßen zu dürfen.

Sprechen Sie uns an.

Lassen Sie uns auf der CCW 2020 treffen. Halle 2, Stand D20.

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Unsichtbar für Sicherheitsbeauftragte und unüberwindbar für Betrüger

Wie lässt sich ein Gleichgewicht zwischen reibungsloser Authentifizierung und wirksamer Betrugsprävention herstellen? Lassen Sie uns gemeinsam die unsichtbare Welt der KI-basierten Sicherheitsmethoden auf dem Nuance CXS 2020 erkunden.
Von
CXS 2020

Vergessen Sie für einen Moment (wenn Sie können) die Aufgabe, einen erstaunlichen Kundenservice zu bieten und gleichzeitig die Kosten für den Service zu reduzieren. Fakt ist, dass herausragende, kostenoptimierte Erlebnisse für die Kundenbindung nicht auf Kosten der Sicherheit gehen dürfen.

Aus diesem Grunde haben wir das Thema Sicherheit zu einem Schlüsselthema unseres diesjährigen Nuance Customer eXperience Summit am 10. März in London gemacht. Mit führenden Vertretern verantwortlich für herausragende Kundenengagements diskutieren wir Trends, Gefahren und Lösungen.

 

Warum ist omni-channel Sicherheit gerade jetzt ein so heißes Thema im Kundenkontakt?

Da Unternehmen ihren Kunden immer mehr Kontaktkanäle anbieten, haben sich auch Betrüger immer weiterentwickelt, um zwischen diesen Kanälen hin und her zu springen und ihre Straftaten zu begehen. Oftmals beeinflussen Betrüger Contact-Center-Agenten über sog. Social Engineering (Hervorrufen bestimmter Verhaltensweisen, um an vertrauliche Informationen zu kommen), bevor sie die gesammelten Informationen dazu verwenden, Betrug auf anderen, weniger geschützten Kanälen zu begehen.

Dazu sagt Forrester in einer Studie:

„82% der Unternehmen stimmen zu, dass die Authentifizierung über die verschiedenen Kanäle hinweg immer wichtiger für die Betrugsprävention wird. Doch nur 59% definieren ihre kanalübergreifende Betrugsprävention als nahezu oder vollständig optimiert.“

Laut Forrester besteht die größte Herausforderung für die kanalübergreifende Betrugsprävention darin, die traditionellen, wissensbasierten Authentifizierungsmethoden (KBA = knowledge based authentication), die derzeit hauptsächlich von Unternehmen eingesetzt werden, abzulösen. PINs, Passwörter und PII sind alle im Dark Web verfügbar, weshalb sie ungeeignet sind für die Kundenauthentifizierung. Außerdem werden sie von legalen Kunden leicht vergessen, was zu Reibungsverlusten bei der Kundenbindung führt und die Zahl der Fehlalarme, mit denen sich die Betrugspräventionsteams befassen müssen, erhöht.

 

Welche technischen Lösungen gibt es, die Ihren Ansatz zur Kundenauthentifizierung und Betrugsprävention revolutionieren können?

Biometrie kann eine Antwort sein
Viele Unternehmen setzen bereits auf biometrische Verfahren, um ihre kanalübergreifende Sicherheitsstrategie zu unterstützen. Die Verwendung mehrerer biometrischer Methoden im Contact Center und über digitale Kanäle hinweg kann eine effektive Möglichkeit sein, Kunden schnell und sicher zu authentifizieren und das Betrugsrisiko zu minimieren. Weniger Aufwand, weniger Betrug, das ist ein Thema über alle Industrien hinweg, doch insbesondere kann das für die Finanzinstitute einen entscheidenden Vorteil bringen.

Zum Beispiel können mithilfe von Stimmbiometrie Kunden authentifiziert und Betrüger identifiziert werden, indem Hunderte von Variablen in den Stimmen von Personen schnell analysiert werden. Unsere Nuance Lightning Engine basiert auf Algorithmen, die Anrufer in der IVR- oder im Contact Center mit weniger als zwei Sekunden Tonaufnahme und mit einer 25-40% höheren Genauigkeit authentifizieren können.

In digitalen Kanälen analysiert die Verhaltensbiometrie die Art und Weise, wie Personen mit Websites und Anwendungen auf ihrer Tastatur, Maus oder ihrem Smartphone (neben vielen anderen Verhaltensmerkmalen) interagieren, um eine Aufgabe zu erfüllen – Muster, die für Betrüger unglaublich schwer zu reproduzieren sind.

Doch die biometrischen Innovationen gehen sogar noch weiter. So haben wir hier bei Nuance eine völlig neue Art der Biometrie erfunden. Die Gesprächsbiometrie in unserer ConversationPrint-Lösung geht noch einen Schritt weiter und analysiert den Wortschatz, die Grammatik, die Satzstruktur und vieles mehr, um ein einzigartiges Profil des Sprachgebrauchs während Interaktionen zu erstellen.

Lesen Sie alles über diese spannende Insider-Geschichte seines Erfinders in unserer aktuellen digitalen Ausgabe Nuance IQ.

Das Potenzial für Unternehmen eine Kombination dieser biometrischen Technologien einzusetzen ist enorm, um somit die Sicherheit über alle Kanäle zu erhöhen und gleichzeitig den Aufwand für die Kunden zu reduzieren.

Diskutieren Sie mit uns die Zukunft der sicheren, omni-channel Authentifizierung auf dem Nuance CXS 2020 in London.

Sprechen Sie uns an.

Möchten Sie teilnehmen am Customer eXperience Summit in London, um zu erfahren, wie es weitergeht mit personalisierter, prognostischer und kanalübergreifender Kundenkommunikation?

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Sprache wirkt wie eh und je

Sprache wird niemals aussterben, denn sie verbindet Menschen auf unnachahmliche Weise. Dabei entwickelt sie sich permanent weiter und nimmt immer wieder neue Formen an. Sie ist eines der stärksten Kommunikationsinstrumente, die wir Menschen zur Verfügung haben. Auch im Hype um Multi-Channel-Kundenbindung nimmt Sprache immer noch den zentralen Platz in der Kommunikation ein. Tatsächlich verbinden viele Technologien Services mit einer Spracherkennung und erzielen damit bemerkenswerte Ergebnisse.
Von
Sprachsteuerung

Spricht man mit einem Telekommunikationsdienstleister oder einem Kabelanbieter über das Thema Sprache, meinen diese meist Telefongespräche. Teilweise fallen auch Sprachnachrichten in diese Kategorie, doch primär geht es stets um die Verbindung mindestens zweier Parteien über das Telefon. Allerdings hat sich die Sprachtelefonie in der Vergangenheit rasant entwickelt: Noch vor einigen Jahrzehnten nutzten die Menschen stationäre Festnetztelefone. Dabei zahlten sie zum Teil hohe Preise für stabile Leitungen und Telefone. Hinzu kamen astronomische Gebühren für Ferngespräche.

Mit Aufkommen der Mobiltelefonie verfielen die Preise für Ferngespräche, denn Kunden zahlten nun pauschale Minutenpreise für ihre Gespräche. In dieser Zeit wurden Textnachrichten zur lukrativen Einnahmequelle für Anbieter, denn Kunden zahlten pro Nachricht eine Gebühr.

 

Das Smartphone als Game Changer

Die Verbreitung von Smartphones veränderte das Geschäftsmodell der Telekommunikationsunternehmen erneut. Von da an wurden Gespräche und die Nutzung des Datenvolumens abgerechnet. Dabei verloren die Unternehmen jedoch viel Umsatz an Anbieter wie WhatsApp, die neue Formen der Kommunikation populär machten.

Unabhängig davon haben Kommunikationsdienstleister schon immer nach Wegen gesucht, um ihre Datenleitungen zu monetarisieren. Dabei wurden schwächer werdende Kanäle durch neue Technologien ersetzt, um die entstandenen Einnahmelücken zu füllen. In dieser Zeit hat sich die Bedeutung von Sprache zwar verändert – doch ist sie noch immer so wichtig, wie eh und je. Mittlerweile wächst die Bedeutung in verschiedenen Bereichen sogar wieder an.

 

Geht es der Sprache gut oder hängt sie am Tropf?

Sprache ist quicklebendig und entwickelt sich weiter. Tatsächlich gibt es diverse Statistiken, die bei der Dauer von Telefonaten eine Abnahme und bei Textnachrichten einen Anstieg verzeichnen. Das zeigt sich eindrücklich am Beispiel von WhatsApp, einer der weltweit erfolgreichsten Apps.

Mit ihr können Nutzer über WLAN oder mobiles Datenvolumen Text- und Sprachnachrichten in die ganze Welt versenden. Laut einer Statista Studie im Januar 2019 nutzen in Deutschland 95% der 18- bis 64-Jährigen regelmäßig WhatsApp. Im Mai 2018 wurden laut dem Unternehmen täglich 65 Milliarden Nachrichten (rund 29 Millionen pro Minute) verschickt. 

Traditionelle Voicemails sind zwar auf dem Rückzug, aber neue, auf Sprache setzende Technologien zeigen, dass sie die Kommunikationslandschaft umwälzen können. Das trifft insbesondere auf die Umwandlung von Sprache in Text zu, seitdem diese von Nuance 2007 eingeführt wurde.

Die wachsende Bedeutung von Sprachtechnologie zeigt sich eindeutig im Aufstieg virtueller Assistenten. Heute nutzen mehr Menschen denn je Sprache, um mit Geräten wie Smartphones, Fahrzeugen oder zu Hause zu kommunizieren. Die Zunahme der Nutzung von Geräten wie Alexa oder anderen intelligenten Lautsprechern ist dafür ein deutlicher Beleg. Eine Studie der Postbank aus dem Jahr 2019 zeigt, dass inzwischen jeder 3. in Deutschland im Besitz eines smarten Lautsprechers ist. Unter den 40-jährigen sprechen sogar schon 48% mit Siri, Googles Assistant oder Alexa. Dabei führt Google Assistant mit 19%, gefolgt von Siri (15%) und Alexa (8%).

 

Wohin wird sich die Sprachtechnologie entwickeln?

Es deutet viel darauf hin, dass die Sprachtechnologie in den kommenden Jahren signifikant weiterwachsen wird. So werden Statista zufolge 55 Prozent aller Neuwagen über eine integrierte Technik zur Spracherkennung verfügen. Diese Fahrzeuge erkennen die Stimme ihrer Besitzer, verstehen ihre Präferenzen und verbessern auf diese Weise ihr Fahrerlebnis.

Auch im Gesundheitsbereich tut sich etwas. So hat Nuance intensiv an den Auswirkungen der Sprache geforscht. Dabei wurde festgestellt, dass die Integration von Sprachtechnologie zu einer Reduzierung der Anzahl verspäteter Diagnosen um 80 Prozent führte. Ähnliches gilt für den TV-Bereich. Hier konnte Dragon TV bei der Kundentreue Werte von über 60 Prozent erzielen, nachdem Sprachtechnologie von Nuance in das Fernseherlebnis integriert worden war.

Zudem zeigt eine Prognose von BCC Research das enorme Umsatzpotential, das im Markt der Spracherkennung liegt: Demzufolge sollen die Umsätze Ende 2021 bei 185 Milliarden US-Dollar liegen. Nicht zuletzt diese Zahlen deuten an, dass die Sprachtechnologie nicht aussterben wird. Im Gegenteil. Sie wird weiter wachsen und in ganz neuen Technologien Anwendung finden.

Denn Sprache ist Teil der menschlichen Existenz. Sie ist mächtig und dabei doch leicht, da sie ohne jegliche technische Hilfe auskommt. Kurz: Sie verbindet uns alle.

Erleben Sie die Kraft der Sprache

Erfahren Sie mehr darüber, wie Nuance Sprachtechnologie Ihren Kunden helfen kann.

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Die Vier Trends im Gesundheitswesen 2020

Das Gesundheitswesen steht nach wie vor vor großen Herausforderungen. Welche Trends werden bei der Lösung helfen?
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Trends im Gesundheitswesen 2020
Trends im Gesundheitswesen 2020

Eine alternde Gesellschaft, Fachkräftemangel, steigende Kosten, Bürokratie – unser Gesundheitssystem steht vor großen Herausforderungen. Die Problemlösung liegt in der Digitalisierung und dem Einsatz neuer Technologien. Davon ist Peter Durlach, Senior Vice President, Healthcare Strategy & New Business Development bei Nuance, überzeugt. Diese vier Trends im Gesundheitswesen 2020 werden seiner Meinung nach das neue Jahr besonders prägen.

1. Künstliche Intelligenz (KI) wird klinisch validiert

KI-Anwendungen etablieren sich im medizinischen Alltag zunehmend. Und desto mehr wissenschaftliche Studien wird es auch zu den mit ihrem Einsatz verbundenen Vorteilen geben. Diese nachgewiesenen positiven Effekte werden dazu führen, dass sich KI zunehmend in verschiedenen Umgebungen im Gesundheitssystem durchsetzt. Das wird wiederum eine positive Feedbackschleife für noch mehr evidenzbasierte Forschung und den Einsatz in der Praxis initiieren. Schon bald werden Arztbesuche oder Krankenhausaufenthalte schwer vorstellbar sein, bei denen KI-Anwendungen nicht auf vielfältige Weise integriert sind.

2. Neue Technologien helfen Ärzten Zeit zu sparen

KI- und Ambient-Sensing-Technologien tragen dazu bei die medizinische Versorgung wieder menschlicher zu gestalten. Denn Ärzte werden sich weniger mit Papierkram und administrativen Aufgaben beschäftigen müssen und können sich stattdessen auf die Patientenversorgung konzentrieren. Untersuchungen zeigen, dass Klinikpersonal heute bis zu 50 Prozent seiner Zeit mit der Dokumentation verbringt und im Vergleich dazu nur 13 Prozent mit Patienten. Wenn KI-Anwendungen im Behandlungsraum oder auf Station alltäglich wird und alles sprachgesteuert ist, werden sich die Menschen daran gewöhnen, ständig zu diktieren. Ärzte werden dann wieder deutlich mehr Zeit für ihre Patienten aufwenden können, statt Daten in Computer einzugeben. Im Behandlungsraum der Zukunft wird sich die medizinische Dokumentation selbst schreiben.

3. Prozesse werden automatisiert

Die Einführung von KI für RPA (Robotic Process Automation) für allgemeine Verwaltungsaufgaben, wie Umsatzplanung, Lieferketten und Patientenplanung wird schnell zunehmen. Denn KI trägt dazu bei, diese Funktionen ganz oder teilweise zu automatisieren. Das führt wiederum zu deutlich verbesserten Finanzergebnissen der Betreiber und reduziert administrative Ineffizienz.

4. Keine Angst mehr vor KI

Die Angst ist verschwunden, dass KI Ärzte oder medizinisches Personal ersetzt. Heute geht es darum, KI in Anwendungen zu integrieren, um Ärzten zu helfen, die beste Behandlungsentscheidung zu treffen – und damit im Endeffekt ihre Kompetenz zu steigern. Allerdings ist weiterhin Schutz vor Phänomenen, wie z.B. der Alarmmüdigkeit erforderlich. Sie tritt beispielsweise auf, wenn Anwender einer großen Anzahl von häufigen Alarmen ausgesetzt sind und folglich für diese desensibilisiert werden. Das könnte die Gesundheit und Sicherheit ihrer Patienten beeinträchtigen. Neue Technologien werden in den nächsten Jahren etabliert, welche eine Balance zwischen zu aufdringlichen und unterstützenden Lösungen schaffen werden. Ärzte werden lernen, den Vorschlägen und Empfehlungen der KI-Lösungen zu vertrauen. Das wird ihnen helfen, die besten Entscheidungen für ihre Patienten zu treffen.

 

Die Vier Trends im Gesundheitswesen 2020 übersetzt aus dem Englischen

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Sicherheit durch Biometrie: Eine Win-Win-Situation für Finanzinstitute

Für Unternehmen ist der Einsatz von biometrischen Lösungen eine Win-Win-Situation: Reduzierung von Betriebskosten und Betrugsgefahr bei gleichzeitiger Steigerung der Kundenzufriedenheit. Eine von Nuance bei der Aite Group in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass Finanzinstitute verstärkt biometrische Lösungen einsetzen, um Kunden auf sämtlichen Kontaktkanälen zu authentifizieren. Darüberhinaus bietet die Biometrie über die sichere Verifizierung hinaus eine Reihe weiterer Vorteile für Finanzinstitute.
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Biometrische Lösungen können Finanzinstituten großen Nutzen bringen. Dazu zählen die Verbesserung der operativen Effizienz und die damit verbundenen Einsparungen sowie ein optimiertes Kundenerlebnis. Zudem führt die Biometrie zu einer Senkung der betrugsbedingten Verluste.

 

Mehr Sicherheit durch Biometrie

Zur Authentifizierung ihrer Bestandskunden setzen viele Finanzinstitute wissensbasierte Methoden und Fragen ein. Dies hat den Nachteil, dass Kunden sich häufig nicht an die korrekten Antworten erinnern. Betrüger allerdings verfügen über ein großes Kundenwissen, das sie aufgrund illegal beschaffter Daten hierfür nutzen. Dazu kommt: Sollte der Betrüger beim ersten Authentifizierungsversuch scheitern, probiert er es einfach weiter. Damit steht er im Gegensatz zu legitimen Kunden, die nach den ersten Fehlversuchen häufig entnervt aufgeben.

Das Webinar der Aite Group Financial Services: A guide to biometric fraud prevention and authentication zeigt auf, inwieweit eine vielseitige biometrische Authentifizierung den Einsatz zeitraubender Verifizierungsfragen ablöst, beziehungsweise signifikant senkt. So können durch Biometrie Bearbeitungszeiten im Contact Center um Sekunden oder gar Minuten gekürzt werden. Bei großen Unternehmen fallen auf diese Weise pro Jahr viele Millionen Euro an Kosten weg. Die Einsparungen führen dazu, dass sich die Investition in biometrische Lösungen zur Betrugsbekämpfung im Vergleich zu anderen Methoden schneller amortisiert.

 

Betrügern das Handwerk legen

Mithilfe von Biometrie können Kunden sicherer authentifiziert und Betrüger entlarvt werden, was die Anzahl erfolgreicher betrügerischer Kontoübernahmen verringert und die daraus resultierenden Betrugsschäden sinken lässt.

Doch die Vorteile reichen weiter: Unabhängig von der angewandten Lösung verlangen Kunden, dass ihre Interaktion schnell, einfach und zu ihrer Zufriedenheit abläuft. Mit Biometrie werden diese Anforderungen erfüllt. Der schnelle Service führt dabei nicht nur zu einem besseren Kundenerlebnis. Er verbessert auch die operative Effizienz, was bei den Finanzinstituten zu signifikanten Kostensenkungen führt.

 

Gefragte biometrische Vielfalt

Um ihre Betrugsbekämpfung zu verbessern, bevorzugen die meisten Finanzinstitute Anbieter mit robusten Lösungen, die ihre Anforderungen über alle Kontaktkanäle erfüllen. So gewährleistet ein Verifizierungssystem mit Sprach-, Gesichts- und Verhaltensbiometrie größere Flexibilität als eine Methode mit nur einem biometrischen Messinstrument.

Eine effiziente Lösung unterstützt deshalb mehrere biometrische Funktionen, die Finanzinstitute zur Kundenauthentifizierung nutzen können. Dazu sollte sie weitere technische Features enthalten, die bei Bedarf eingesetzt werden können. Das Webinar der Aite Group Financial Services: A guide to biometric fraud prevention and authentication gibt einen hervorragenden Überblick über diese Themen. Dazu kommen nützliche Praxisbeispiele aus der Wirtschaft, die Unternehmen für sich anwenden können.

71 Prozent der Verantwortlichen zur Betrugsbekämfung in Finanzinstituten meinen, dass sie ihre technologischen Investitionen spürbar steigern müssen, um mit den Betrügern mitzuhalten. Doch es ist noch nicht zu spät – wenn Unternehmen beim Einsatz von Biometrie den nächsten Schritt gehen, werden sie von deren Vorteilen schnell spürbar profitieren.

Erfahren Sie mehr zum Thema.

Sehen Sie hier die Inhalte des Webinares und erfahren Sie, wie Finanzinstitute durch Biometrie vielseitige Vorteile erzielen.

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Betrüger auf allen Kanälen bekämpfen

Simon Marchand, Verantwortlicher für Betrugsprävention bei Nuance, analysiert, wie sich der Kampf gegen Betrug verändert – und wie Unternehmen diesen mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) gewinnen können.
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Jedes Jahr verursachen Betrüger weltweit bei Unternehmen Schäden in Höhe mehrerer Mrd. Euro. Während die finanziellen Verluste relativ einfach zu berechnen sind, fällt dies bei den indirekten Auswirkungen schwer. Denn die Bewertung von indirekten Einflüssen auf Markenimage oder Kundenvertrauen ist weitaus komplizierter – trotzdem sind sie absolut real.

Betrug, der durch Manipulation im Kontaktcenter oder anderen Kundenkontakt-Kanälen verübt wird, führt viel zu oft zur Finanzierung von Menschenhandel, Drogenschmuggel oder Terroranschlägen. In dieser neuen Welt, in der kriminelle und terroristische Netzwerke im Darknet kooperieren, haben Unternehmen nicht nur die Verantwortung, ihre Verluste zu minimieren. Sie müssen darüber hinaus ihren Teil dazu beitragen, die Welt vor diesen Verbrechen zu schützen, die unsere Gesellschaft bedrohen.

Einer der wichtigsten Faktoren, der Unternehmen dabei hilft, sich, ihre Kunden und die Gesellschaft zu schützen, ist eine gut durchdachte Strategie zur Betrugsprävention, die über sämtliche Kanäle umgesetzt wird.

 

Betrüger lieben neue Kanäle

Mehr Kontaktkanäle sind für Betrüger gleichbedeutend mit zusätzlichen Angriffsmöglichkeiten. Während Unternehmen bemüht waren, Kunden zusätzliche digitale Kanäle zu ermöglichen, um diesen den Kontakt einfacher und bequemer zu gestalten, haben sie damit auch den Betrügern das Handwerk erleichtert. Kriminelle sind äußerst clever darin, die vielfältigen Kanäle für ihre Betrügereien zu nutzen. Schwächen bei Strategien zur Cross-Channel-Betrugsprävention oder fehlende Kapazitäten erschweren es deshalb, sie zu stoppen.

Aktuelle Studien von Forrester zeigen, dass  “82 % der Unternehmen zustimmen, dass die Authentifizierung über alle Kanäle immer wichtiger für die Betrugsabwehr wird. Doch nur 59 % definieren ihre eigene Cross-Channel-Betrugsprävention als vollkommen oder annähernd optimal.”

Viele Unternehmen, die einen Kanal verstärken, müssen deshalb erleben, dass die Betrüger einfach auf einen anderen, weniger geschützten Kanal ausweichen. Denn Kriminelle werden immer nach dem schwächsten Glied der Kette suchen. Und sie sind äußerst geschickt darin, dieses zu finden und auszunutzen.

Zum Beispiel entdeckte das Betrugsbekämpfungsteam einer britischen Großbank, mit der wir zusammenarbeiten, dass die Bank in ihrem Kontaktcenter viele betrügerische Anrufe erhielt. Doch die tatsächlichen Betrugsversuche erfolgten über die digitalen Kanäle. Die Betrüger setzten bei ihren Anrufern auf die soziale Interaktion mit den Call-Center-Agenten. Dabei versuchten sie, von diesen die benötigten Informationen zu erhalten, um damit einen Betrug auf anderen z.B. den digitalen Kanälen zu verüben.

 

Die Betrugs-Supply Chain

Zwar hat die Einführung von Chipkarten mit Geheimzahl, Verified by Visa, Mastercard SecureCode und anderer Entwicklungen geholfen, das Ausmaß des traditionellen Betrugs bei Zahlungstransaktionen zu begrenzen. Dafür gibt es nun ein neues Einfallstor, das kaum geschützt ist: Der Identitätsklau.

Das Darknet begünstigt eine Betrugs-Supply Chain, die die von Hackern gestohlenen personenbezogenen Daten und Passwörter mit Betrügern verbindet. Letztere verwenden die sensiblen Informationen, um daraus Einnahmen für ihre kriminellen Netzwerke zu erzielen. Und dabei geht es nicht nur um große Datenverluste wie beim Equifax-Vorfall, der die Wirtschaftsauskunftei bis zu 700 Millionen US-Dollar an Kompensationszahlungen kosten dürfte. Die Tatsache, dass viele von uns ihr unterschiedlichsten persönlichen Informationen in den sozialen Medien teilen, erweist sich für Betrüger als wahre Goldgrube.

Dabei wird deutlich, dass die Betrugstaktiken immer raffinierter werden und dass digitale Technologien immer stärker zum Einsatz kommen. Traditionelle Methoden zur Authentifizierung und zur Betrugsprävention werden deshalb in wachsendem Maße immer unzureichender.

 

Erkennung reicht nicht aus

Das Problem bei Passwörtern und personenbezogenen Daten ist, dass sie gestohlen werden können. Das macht sie für die sichere Authentifizierung ungeeignet und birgt die Gefahr einer Millionenstrafe wie zuletzt 1&1 in Deutschland erfahren musste. Gleichzeitig wurden die von den Unternehmen zur 2-Faktor-Authentifizierung genutzten Technologien und Werkzeuge (wie z. B. SMS) nicht für Sicherheitsaspekte konzipiert.

Darüber hinaus führen die traditionellen Strategien, mit denen Risiken erkannt und gebannt werden, lediglich zur Identifizierung von Betrugsversuchen – und dabei viel zu oft zu Fehlalarmen. Die Maßnahmen wirken jedoch nicht präventiv und können den an mehreren Fronten erfolgenden Cross-Channel-Betrug nicht wirksam zu bekämpfen. Deshalb ist mit wachsenden Verlusten durch Betrug und dem staatlichen Druck zur Prävention, ein neuer Ansatz erforderlich. Bei der KI-Technologie finden Unternehmen die geeignete Möglichkeit, um eine präventivere Cross-Channel-Methode einzusetzen.

 

KI-gestützte Cross-Channel-Betrugsprävention

Dank der Verwendung von Sprachbiometrie in Sprachdialogsystemen und Contact Center können Organisationen den Anrufer innerhalb der ersten Sekunden authentifizieren. So können sie schnell und sicher betrügerische Interaktionen identifizieren und beenden, ohne dafür auf ein verdächtiges Verhalten warten zu müssen. Dies reduziert die Anfälligkeit und gleichzeitig den Aufwand für Anrufer sowie Agenten.

Die Kombination von Sprach- und Verhaltensbiometrie in digitalen Kanälen sowie der Aufbau einer wirksamen kanalübergreifenden Abwehr ist durchsetzungsstark: Technologien zur Sprach- und Verhaltensbiometrie entdecken dabei ungewöhnliches oder untypisches Onlineverhalten. Daraufhin verifizieren sie mithilfe der Authentifizierung per Sprache die Identität des Kunden. Dies kann etwa geschehen, indem er aufgefordert wird, einen kurzen Satz vorzulesen oder während eines Gespräches.

Wenn diese biometrischen Methoden in existierende Strategien und Maßnahmen zur Betrugsprävention (z. B. Erkennung von Anomalien oder Risikobewertung) integriert werden, erhält man eine Lösung, mit der Betrüger effizient gestoppt werden – wo auch immer sie angreifen.

 

Es wird Zeit, zu kooperieren – und die Betrüger zu stoppen

Biometrie-Technologien erkennen Betrug, um diesen wirksam zu verhindern. Das führt zu einer Reduzierung der Betrugsvorfälle und der Anzahl von Kunden, die über einen Kontobetrug informiert werden müssen. Vielleicht noch wichtiger ist, dass Biometrie direkt den Kampf gegen die Kriminellen aufnimmt. So helfen Beweismittel aus Contact Centern den Ermittlungsbehörden, kriminelle Personen und Gruppen, die für Millionenverluste verantwortlich sind, vor Gericht zu bringen.

Neben der Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden müssen Unternehmen deshalb beginnen, verstärkt miteinander zu kooperieren. Mit der richtigen Technologie, Strategie und Zusammenarbeit können wir die Betrugs-Supply Chain unterbrechen.

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Warum Nuance eine cloudbasierte Biometrie-Plattform einführt

Betrug ist ein globales, rund $ 3,6 Billionen schweres Problem, doch es gibt einen Weg, dieses hartnäckige Dilemma zu lösen: Der Nuance Gatekeeper bereitet Unternehmen jeder Größe und Branche einen sicheren Weg, ihre Kunden und Anlagegüter zu schützen.
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Dabei setzt der Nuance Gatekeeper ganz auf Sprachbiometrie. Diese ermöglicht Unternehmen den Übergang von unzureichenden Sicherheitsmaßnahmen wie Passwörtern und Sicherheitsabfragen zur biometrischen Authentifizierung. Damit wird ein wichtiger Schritt in Richtung wirksamer Betrugsprävention getan. Die biometrische Anwendung des Nuance Gatekeeper findet bei sämtlichen Interaktionen, beispielsweise über das Web, mobil, Telefon oder physischen Standorte, Anwendung.

 

Wachsende Kosten durch Betrug

Die globale Betrugskriminalität nimmt immer größere Ausmaße an. Laut einem Bericht des ACFE an die Nationen von 2018 entstehen durch Betrug inzwischen Schäden in  Höhe von rund $ 3,6 Billionen.

Zunehmender Datenmissbrauch und die Kompromittierung von Schutzmechanismen wie Benutzernamen und Passwörtern machen es Betrügern leicht, Zugang zu nahezu allen persönlichen Daten einer Person zu erhalten. Damit werden traditionelle wissensbasierte Sicherheitsmethoden obsolet. Es ist also umso wichtiger, Betrügern mit Hilfe innovativer Sprachtechnologie wirksam das Handwerk zu legen!

 

Sprachbiometrie für besseren Schutz

Einige der weltweit größten Unternehmen haben mittlerweile Biometrie eingesetzt, um die Betrugswahrscheinlichkeit für ihre Kunden deutlich zu reduzieren. Unser Kunde, die Großbank HSBC, hat damit bereits gute Erfahrungen gemacht: 2016 führte die Bank VoiceID in Großbritannien ein, wodurch Kunden mit ihrer Stimme als Passwort auf ihre Bankkonten zugreifen können.

Die Bank berichtet in diesem Zusammenhang von einer Betrugsverhinderung im Wert von über 330 Millionen Pfund, die direkt auf den Wechsel zur Biometrielösung zurückzuführen ist. Und die HSBC ist kein Einzelfall: Große Finanzinstitute, Telekommunikationsunternehmen und Regierungsbehörden auf der ganzen Welt berichteten von einem ähnlich drastischen Rückgang der Betrugsfälle.

Und doch nehmen die jährlichen betrugsbedingten Verluste weiter zu. Dies ist ein Indiz dafür, dass Betrugsfälle in erster Linie auf Unternehmen verlagert werden, die noch immer traditionelle Methoden zur Authentifizierung und Betrugsprävention einsetzen.

 

Passwörter vs. Biometrie

Die herkömmliche Authentifizierung mit Hilfe von Passwörtern wird von den Kunden zwar hingenommen, aber nicht geliebt. So verfügen Nutzer bei zehn Online-Accounts durchschnittlich über acht unterschiedliche Passwörter. Aufgrund vergessener Zugangsdaten müssen rund 23 Prozent von ihnen alle drei Monate ihr Passwort-Login zurücksetzen.

Doch der Frust sitzt tiefer, denn mindestens jeder fünfte Kunde wurde innerhalb der letzten 12 Monate Opfer eines Betrugs, was zu einem durchschnittlichen Schaden von rund 1.500 Euro führte. Nicht zuletzt deshalb ziehen viele Kunden eine Biometrielösung vor.

Einer repräsentativen Umfrage von Nuance zufolge denken 60 Prozent der Deutschen positiv über die Nutzung biometrischer Technologie. Zudem halten 42 Prozent von ihnen die Authentifizierung per Fingerabdruck oder Iris-Scan für die sicherste Lösung, um die eigenen Daten vor unberechtigtem Zugriff zu schützen. Dagegen trauen nur 39 Prozent herkömmlichen Methoden wie PIN oder Passwort.

Dabei hat die Verwendung von Smartphones die Akzeptanz der Nutzer sicherlich begünstigt, denn 36 Prozent von ihnen nutzen die biometrische Gesichtserkennung bereits, um ihr Mobilgerät betrugssicher zu entsperren. Nicht zuletzt deshalb würden sich deutsche Kunden über einen breiteren Einsatz der innovativen Technologie freuen. Hier herrscht in Deutschland jedoch weiterhin Nachholbedarf, in Punkto Verbreitung und Erklärung sicherer Sprachbiometrie. So gaben einer Studie zufolge lediglich 17 Prozent der Befragten an, dass ihnen ihre Bank die Stimmbiometrie zur sicheren Authentifizierung anbiete.

 

Biometrie für alle zugänglich machen

Aufgrund ihrer höchst wirksamen Schutzfunktion sehen Branchenexperten in der Biometrie einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Cyber-Betrugs. „Die Biometrie stellt eine hervorragende Möglichkeit dar, Personen auf Basis dessen zu schützen, wer sie sind und nicht, was sie wissen.”

Dan Miller, Lead Analyst bei Opus Research, führt dazu aus: „Im Falle eines Hackerangriffs sind Daten in Form von biometrischen Mustern [der Betrüger] weit weniger nützlich als gespeicherte Passwörter, da sie kaum replizierbar sind.“

„Unternehmen aller Größenordnungen kämpfen darum, Betrügern und der zunehmenden Bedrohung durch künstliche Imitationen (Synthetic Impersonation) einen Schritt voraus zu sein. Unternehmen finden cloudbasierte Sicherheitsmodelle attraktiver, weil sie barrierefrei und gut skalierbar sind. Außerdem bieten sie Zugang zu Echtzeit-Updates für die neuesten Algorithmen zur Betrugsbekämpfung.“

 

Milliardenschwere Einsparungen durch Biometrie von Nuance

Der Erfolg unserer Biometrielösung ist offensichtlich: Mit der von Nuance entwickelten Lösung werden jährlich weit mehr als 1 Milliarde Kunden über Sprach- und digitale Kanäle authentifiziert. So wird die Technologie heute von mehr als der Hälfte der weltgrößten Finanzinstitute und 8 der 10 größten globalen Telekommunikationsunternehmen eingesetzt. Auf diese Weise konnten die Unternehmen mehr als € 1,8 Milliarden an betrugsbedingten Kosten einsparen. Damit ist Nuance laut Opus Research weltweit „unbestrittener Marktführer„.

Von Nuance Gatekeeper profitieren Unternehmen unabhängig von ihrer Größe und Branche, denn damit können sie die Sicherheit ihrer Kunden verbessern und gleichzeitig deren Identität auf zuverlässige und reibungslose Weise auf allen von ihnen genutzten Kommunikationskanälen verifizieren.

Nuance Gatekeeper gewährleistet mit der Cloud-nativ Architektur Sicherheit und Zuverlässigkeit und bietet Unternehmen eine dynamisch skalierbare sowie sich stetig verbessernde Systemlösung. Auf diese Weise zahlen Kunden nur für das, was sie auch tatsächlich nutzen. Zudem reduzieren sich die IT-Overhead-Kosten im Vergleich zu einer On-Premise-Lösung drastisch, während Anwender gleichzeitig auf dem neuesten Stand durch unsere KI-basierten Technologien sind.

Einst die Domäne großer Banken, Telekommunikationsunternehmen und Regierungen, steht mit Nuance Gatekeeper die Macht der Biometrie nun Unternehmen jeder Größe zur Verfügung. Setzen Sie ebenfalls auf dessen umfassenden Schutz und verbannen Sie damit den Betrug aus Ihrem Business!

Wie bekannt sind biometrische Authentifizierungsmethoden?

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Entscheider-Event: Was werden die Digitalisierungsthemen 2020?

Die Entscheiderfabrik bringt die Akteure der Gesundheitswirtschaft für den gemeinsamen Austausch über die Digitalisierung an einem Tisch zusammen. Welche Themen stehen für 2020 zur Wahl?
Von
Entscheider-Event 2020 Nuance Dragon Medical Kalenderblatt
Das Entscheider-Event im Februar 2020 in Düsseldorf

Jährlich legen die Klinikentscheider der Entscheiderfabrik 5 Digitalisierungsthemen fest. Dabei können dann die Lösungen ein Jahr lang von mindestens 10 Kliniken kostenneutral genutzt  werden. Anschließend berichten sie anderen Kliniken von ihren Erfahrungen. Der Vorteil ist, dass die Kliniken testen können, welchen Mehrwert ein Digitalisierungsprojekt bringt, ohne die Gefahr einer Fehlinvestition. Im Gegensatz dazu erhalten IT- und Medizintechnik-Unternehmen  Tests, Pilot- bzw. Referenzinstallationen. Somit profitieren beide Seiten, Kliniken und Industrie, von dem Austausch. Deswegen stimmen auf dem Entscheider-Event 12.-13. Februar 2020 in Düsseldorf die Mitglieder über die neuen Digitalisierungsthemen ab.

Im Folgenden stehen diese 12 Themen zur Wahl:
  1. Optimierung des krankenhausweiten Patientendurchlaufs mittels Künstlicher Intelligenz
  2. Verbesserte Mitarbeiterzufriedenheit mithilfe einer bedarfsgerechten Personaleinsatzsteuerung und Selbstplanung (im Dienstplan)
  3. Entlastung der Pflegefachkräfte und ökonomische Steuerung mittels einer prädiktiven Pflege-Controlling-Unit
  4. Checkpoint Cardio – Cardio Telemonitoring und on-line Diagnostik
  5. Entlassmanagement powered by AI: Bewegungsanalysen gemäß MDK Vorgaben für Geriatrie, Orthopädie und Reha mit dem einfachen Smartphone
  6. Lückenlose digitale Unterstützung bei der Schlaganfallversorgung – mittels Vernetzung aller Akteure und KI-Bildanalyse zur optimalen Therapie
  7. Erlössicherung und Prozessoptimierung im Bereich PDMS durch Datenintegration ins KAS/KIS
  8. Megatrend personalisierte Medizin: Praxisbeispiel Medikamentensicherheit und Clinical Decision Support mit Pharmakogenetik
  9. MIA ROBOTIC CODING, Die Digitalisierung der Kodierung – Erlössteigerung aus Big Data
  10. Wie erreiche ich eine erfolgreiche Krankenhaus- und MVZ-Interaktion? Ganzheitliche Informationen in Real Time für Behandler und Management!
  11. Creating Flow in Healthcare“ – Closed Loop Medication Management mit dem digitalen mobilen klinischen Arbeitsplatz AMiS und ontology services von ID LOGIK®
  12. Archivar4.0 – der Chief Data Officer als Berater der Krankenhausführung für Nutzen stiftende Services-Apps auf Basis des hauseigenen Datenschatzes
Ziel der Entscheiderfabrik

In diesem Sinne bringt die Entscheiderfabrik Unternehmen der Gesundheitswirtschaft, Kliniken und Verbände zusammen. Dabei ist das Ziel Entscheidern in Krankenhäusern die Möglichkeiten der digitalen Transformation aufzuzeigen. Seit 2019 sind wir Mitglied in der Entscheiderfabrik und möchten uns in den künftigen Erfahrungsaustausch einbringen. Da Spracherkennung und Sprachsteuerung für uns essentieller Bestandteil der Digitalisierung in Krankenhäusern sind.

Die vollständige Agenda für den 13.-14. Februar 2020 finden Sie hier.

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